tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 21. Oktober 2019

JM/pele

Der Wind dreht auf Schwaz und Wörgl

Besser hätte der Sonntag für Schwaz und Wörgl nicht laufen können. Statt selbst im starken Föhn zu kicken, konnten die Spitzenklubs zu sehen, wie sich alles zu ihren Gunsten entwickelte. Denn mit der 1:2-Niederlage von Telfs gegen Hall sehen die beiden Unterländer Vereine nun bereits wie die Aufsteiger ins Playoff aus.

„Warten wir einmal ab, wie Telfs spielt“, hatten Wörgls Denis Husic und Schwaz’ Bernhard Lampl gesagt. Aber danach war klar, dass der Zweite Wörgl nun vier Punkte Vorsprung auf Telfs und Imst hat.

Denn die Partie am Emat verlief genau nach Wunsch der Top-Klubs. Die Haller zeigten laut Trainer Akif Güclü „eine super Leistung“. Auch wenn sie es verabsäumten, den Sieg früher klar zu machen.

Telfs-Trainer Stefan Höller war heiß auf Schiri Kostacevic und Assi Hofer: „Alles was recht ist. Fehlentscheidungen sind das eine, aber blöd angrinsen müssen sie uns nicht. Das ist ein Verbrechen gegenüber meiner Mannschaft.“

Der starke Wind hatte gestern bei der Partie Wacker Amateure gegen Reichenau seine Finger im Spiel. Das zweite Tor der Gäste wäre sonst wohl nicht zustande gekommen: Eine Flanke von Michael Rauth „bog“ mit Wind-Unterstützung ins Kreuzeck ab. Beim ersten Treffer schoss Fabian Kraxner einen Freistoß unter der hochspringenden Mauer durch. „Wir haben etwas Glück gehabt“, sagte Reichenau-Trainer Gernot Glänzer: „Aber wir haben gewusst, dass wir mit dem Wind nach der Pause eine gute Chance haben.“

Wacker-Trainer Christian Stoff war enttäuscht: „Wir waren spielbestimmend, stehen aber wieder mit leeren Händen da.“