tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 25. Oktober 2019

Wolfgang Müller

FC Wacker will Beutezug der Wikinger stoppen

Gegen die auswärts noch ungeschlagenen Rieder strebt der FC Wacker Innsbruck heute ab 19.10 Uhr im Tivoli-Stadion den fünften Heimsieg an.

Innsbruck - Nach dem ersten Auswärtssieg gegen die Young Violets peilt der FC Wacker heute ab 19.10 Uhr gegen die SV Ried den fünften Saison-Heimsieg an. "Schwer, aber möglich. Ried steht nicht umsonst in der Tabelle so weit oben", setzt Trainer Thomas Grumser darauf, dass seine Mannschaft gegen den Aufstiegsaspiranten aus dem Innviertel einen "Sahnetag" erwischt. Auch Kapitän Lukas Hupfauf sehnt nach den letzten Heimschlappen gegen Lafnitz und Kapfenberg ein Erfolgserlebnis im Tivoli herbei: "Diese Niederlagen schmeckten richtig bitter. Wir sind jedenfalls bereit und wollen unser Punktekonto auch gegen Ried aufbessern."

Personell können die Tiroler bis auf die Langzeitverletzten Rami Tekir und Clemens Hubmann aus dem Vollen schöpfen. Dass Stefan Meusburger gerade gegen die Inn­viertler wieder im Abwehrzentrum neben Felix Bacher verteidigen kann, ist sicher kein Nachteil: "Damit sind wir defensiv variabler und vor allem bei Standards gefestigter", so Grumser, der zudem hofft, dass seine Offensive die durchaus herausgespielten Chancen endlich auch in die nötigen Tore umsetzt.

Nach dem 1:0-Erfolg beim FC Liefering strebt die in der Fremde noch ungeschlagene SV Ried heute den bereits fünften Auswärtssieg an. "Innsbruck ist ähnlich wie Liefering ein junges Team mit viel Potenzial", warnt Ried-Coach Gerald Baumgartner.

Rückblick: Das letzte Duell gegen die Wikinger gewann der FC Wacker am 11. Mai 2018 durch Tore von Dominik Baumgartner, Stefan Rakowitz und Zlatko Dedic 3:1 und feierte im Anschluss mit Meistercoach Karl Daxbacher die Aufstiegsparty. Knapp 7000 Zuschauer jubelten damals begeistert. Von der damaligen schwarzgrünen Euphorie ist knapp eineinhalb Jahre später nicht viel zu spüren. Wenn heute 3000 Fans kommen, dann ist man im FCW-Lager zufrieden.