tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 25. Oktober 2019

Gernot Gsellmann

Alarmstufe vor Endspurtstärke

> Zwei Heimspiele en suite verloren – heute muss gegen Titelfavorit Ried eine Leistungssteigerung her > Stefan Meusburger kehrt nach seinem verbalen Ausraster (zwei Spiele Sperre) in die Wacker-Elf zurück

"Die haben viel Qualität – vor allem im Finish eines Spiels!“ Thomas Grumser warnt seine Schwarzgrünen eindringlich vor den Endspurt-Vorzügen von Ried. „Wir müssen von Anfang bis Ende konzentriert bleiben.“

Damit die Negativ-Mini-Serie im eigenen Stadion ad acta gelegt werden kann. Denn gegen Lafnitz (0:3) und Kapfenberg (1:2) stand die Null – nach zuvor vier vollen Erfolgen am Tivoli. „Wir fühlen uns zuhause wohl“, lässt Kapitän Lukas Hupfauf keine Zweifel aufkommen, „das wollen wir den Fans auch wieder vermitteln.“ Apropos Anhänger: Das „Spiel gegen die Zeit“ brachte 117.110 Euro (ca. 6000 Tickets) und wird ab 1. November fortgeführt werden. Ohne Ranking.

Ein Sieg an der Nebenfront. Heute einer am Rasen – und Wacker Innsbruck könnte den oberösterreichischen „Wikingern“, die in der laufenden Zweitliga-Saison auswärts noch keine Niederlage (vier Siege, zwei Remis) kassierten, etwas näher kommen. Und sich von der nahen Abstiegszone einen Schritt entfernen.

Zwei Comebacks

Gut, dass der schwarzgrüne Coach dafür zwei absolute Leitfiguren für seine junge Elf zurück hat: Stefan Meusburger, dessen Einspruch nach einer Drei-Spiele-Sperre erfolgreich war (eines bedingt auf sechs Monate) und Karim Conte, der wegen eines Blutergusses in Wien gegen die Violets fehlte. Grumser: „Das macht uns natürlich viel variabler.“ Und eine Spur energischer.