tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 31. Oktober 2019

Georg Fraisl

Zwei Tiroler im Cup-Frühjahr!

> Nach Wattens schaffte auch Wacker Innsbruck den Sprung in das Viertelfinale > Ein Traumtor von Max Wallner war für Schwarzgrün die Basis für ein kleines 1:0-Wunder > Eurofighter WAC stürzte böse ab

Groß gefehlt hat der ÖFB-Cup im Tivolistadion nicht. Magere 1736 Zuschauer lockte das erste Pokalmatch seit vier Jahren in die Arena. Am Abend vor Halloween eine Grusel-Kulisse, die richtig sauer aufstieß.

Doch das Match, das begann gegen die Eurofighter aus Wolfsberg für die Tiroler herrlich süß: Schon nach fünf Minuten zappelte der Ball im Netz, ein Traumtor von Max Wallner nach Zucker-Flanke von Alex Gründler – ein Dropkick aus dem Bilderbuch zum 1:0.

Ein Schock für den Bundesliga-Klub. Erst nach 25 Minuten kam der zweite Anzug der Kärntner (ohne Schmitz, Schmid – Liendl, Leitgeb, Kofler nur auf der Bank) besser in Schwung, schnürte Wacker in der eigenen Hälfte ein – ohne freilich zu Chancen zu kommen. Der Tiroler Abwehr-Riegel gab dem Eurofightern fest Saures.

Nach Seitenwechsel wurden schwarzgrüne Auftritte in der gegnerischen Hälfte gar zur Rarität. Ohne dass Wacker-Torhüter Wedl ins Schwitzen kam. Nur bei einer Niangbo-Granate in der 82. Minute musste er sich fest strecken, er lenkte das Geschoß an den Pfosten.

Selbst die Einwechslung von „Mister WAC“ Michael Liendl hatte nicht viel geändert. Die Kärntner Dauerbelagerung wurde zwar immer drängender, am Ende erlebten die Eurofighter einen bösen Absturz, Wacker schaffte ein kleines Wunder.

WACKER INNSBRUCK (4-3-3): Wedl; Hupfauf, Meusburger, Bacher, Kofler; Galle, Conte (75. Martic), Satin; Gründler, Zaizen, Wallner (86. Köchl). – Tivolistadion, 1736, Ebner.
Tor: 1:0 (5.) Wallner.