tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 01. November 2019

Georg Fraisl

Die Fee soll ein Derby zaubern

> Der Jubel über das 1:0 gegen Wolfsberg war noch nicht verklungen, da formulierte Wacker schon sein Wunschlos für das Cup-Viertelfinale > Auch der WSG Tirol würde ein Tirol-Duell im Februar 2020 gefallen

Wacker-Präsident Gerhard Stocker war am Mittwoch Abend kurz nach 21 Uhr die Zufriedenheit anzusehen: „Und jetzt wünschen wir uns Wattens“, schloss er den Sensationsabend mit einem 1:0-Heimsieg im ÖFB-Cup gegen Wolfsberg ab.

Sonntag Abend ab 18 Uhr wird live in ORF 1 das Viertelfinale ausgelost, das im kommenden Februar, am 8. und 9., eine Woche vor Meisterschaftsstart, ausgetragen wird. Und die Tiroler Fußball-Fans halten es da wohl mit dem schwarzgrünen Präsidenten: Alles hofft, dass das Jahr 2020 mit dem Paukenschlag eines Derby beginnen wird.

Die Trainer der beiden Klubs würden sich zwar eher „machbare Aufgaben“ von der Los-Fee wünschen. Aber weder Wacker-Coach Thomas Grumser („Für die Öffentlichkeit sicher die interessanteste Paarung“) noch WSG-Trainer Thomas Silberberger können sich dem Reiz eines Tirol-Duells entziehen: „Zumal es dann fix wäre, dass Tirol erstmals seit langem einen Semifinalisten im ÖFB-Cup stellt.“

Wie zuletzt 1993

Das war zuletzt 2001 der Fall, als der FC Tirol unter Kurt Jara ins Finale kam (1:2 gegen Kärnten). Zwei heimische Klubs im Viertelfinale – das gab’s zuletzt 1993. Wattens schied aus (1:4 gegen FavAC) und Innsbruck wurde Cupsieger.

Der Spielort für ein Tiroler Cup-Derby wäre im Februar unabhängig vom Heimrecht das Tivolistadion. Weil Wattens keine Rasenheizung besitzt.