tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 02. November 2019

Wolfgang Müller

Wer den WAC bezwingt, kann auch Lustenau schlagen

Mit dem Schwung der Pokalsensation gegen den WAC im Hinterkopf reist der FC Wacker bereits heute zur Sonntags-Matinee bei Austria Lustenau.

Innsbruck - "So wie Niederlagen will ich auch Siege schnell abhaken und den Fokus auf die kommende Aufgabe richten", erklärte Thomas Grumser nach dem gestrigen Training und meinte damit, dass seine Truppe gut beraten sei, beim morgigen Auftritt ab 10.30 Uhr in Lustenau so konzentriert bei der Sache zu sein wie am Mittwoch beim 1:0-Pokalsieg. "Wer den WAC bezwingt, kann auch Lustenau schlagen", lautet das Motto im schwarz-grünen Lager vor dem morgigen West-Derby.

Gegenüber der Tivoli-Gala gegen den WAC muss Grumser seine Mannschaft zumindest auf einer Position fix umstellen: Kapitän Lukas Hupfauf fällt gelbgesperrt aus, Kandidaten für den Posten rechts in der Abwehrkette sind Alexander Joppich und der 17-jährige Felix Köchl. Mittelfeldstratege Karim Conte, der gegen Wolfsberg verletzt vom Feld musste, trainierte ohne Probleme und kann morgen auflaufen. Der zweite Saisonauswärtssieg gegen den von Trainer Roman Mählich betreuten Vorarlberger Aufstiegskandidaten käme den Tirolern mit Blick auf das dichtgedrängte Mittelfeld der zweiten Liga sehr gelegen. Vier Spiele stehen im Herbst noch auf dem Programm. Nach dem Auftritt in Lustenau stellt sich der FC Wacker im Tivoli Tabellenführer Klagenfurt und dann bilden die beiden Begegnungen gegen Horn den Abschluss 2019. "Mit 28 Punkten überwintern wäre natürlich traumhaft. Ich bin kein Freund von Hochrechnungen, weil die dann meistens ohnehin nicht eintreffen", will sich Grumser mit seinen Schützlingen voll und ganz der nächsten Aufgabe widmen: "Wir schauen ausschließlich von Spiel zu Spiel. Und mit Austria Lustenau erwartet uns einmal mehr eine schwierige Aufgabe."