tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 03. November 2019

Georg Fraisl

Rache fürs 1:7? Der Wunsch ist schon da

Wacker am Scheideweg: Weiter mit Tuchfühlung zu den Spitzenvereinen oder den eiskalten Atem des Abstiegskampfes im Genick. Die Sonntag-Matinee bei Austria Lustenau (10.30) wird es weisen. Wobei bei den Schwarzgrünen im Ländle böse Erinnerungen an ein schweres Debakel aufkommen. Vor fünf Monaten gab es dort schwer eines auf den Tiroler Hut.

Nicht nur Wackers Amateure gingen an diesem Tag unter. Auch das Debakel an sich. Denn eine Woche nach dem Abstieg der Ersten aus der Bundesliga und just am Tag, an dem Wattens den Aufstieg in die höchste Spielklasse schaffte, war diese Pleite in Tirol nicht einmal eine Randerscheinung.
Austria Lustenau fiel am 1. Juni über die Schwarzgrünen her wie ein schweres Sommergewitter: 1:7 wurden die Tiroler abgeschossen, Ronivaldo schraubte sein Trefferkonto mit drei zusätzlichen Toren auf 26.

Heute Vormittag werden Torhüter Eckmayr, Zaizen, Yildirim, Joppich, Wallner, Köchl und Ibrisimovic beim Einlaufen nicht anders können, als an dieses Debakel zu denken. Sie haben es schließlich hautnah erlebt.

Mit dem Cup-Spirit

Der Wunsch nach einer Revanche wird naturgemäß auch da sein. Aber gegen die Vorarlberger Torfabrik (28/davon 13 Ronivaldo) wird es heute bei der Matinee nicht leicht sein, das in die Tat umzusetzen.

Viel hängt von der Defensive ab, die bei der Cup-Sensation gegen Wolfsberg (1:0) die beste Saison-Leistung abgeliefert hat. „Das 1:7 hat keine Bedeutung mehr. Wenn wir gut verteidigen, passiert das nicht noch einmal. Patzer vermeiden – dann bestehen wir auch in Lustenau“, sagt Trainer Thomas Grumser.