tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 04. November 2019

Georg Fraisl

Sushi-Bomber tischte ganz fein auf!

Das war eine echte Wunder-Woche in Schwarzgrün! Vier Tage nach dem 1:0-Sensations-Coup gegen die Eurofighter aus Wolfsberg im ÖFB-Cup nahm Wacker Innsbruck auch von der schweren Auswärtspartie bei Austria Lustenau mit einem 3:2 (1:0)-Sieg drei Punkte mit nach Hause. Die perfekte Rache für das 1:7 im Juni.

Minute 95: Der Lustenau-Freistoß sauste auf die Tribüne des Pure-Planet-Stadions, Lukas Wedl riss die Hände jubelnd in die Höhe. Schlusspfiff, aus, vorbei – Wacker nahm aus dem Ländle zum zweiten Mal in Folge von einem Auswärtsspiel drei Punkte mit nach Hause und hatte erstmals seit dem Cup-Match in Kitzbühel (7:0) wieder drei Treffer erzielt. „Wichtig, sehr wichtig“, atmete auch Trainer Thomas Grumser fest durch. Das verschafft ordentlich Luft gegenüber den unteren Tabellenregionen.

Mann des Spiels war 20-jährige Japaner Atsushi Zaizen mit einem herrlichen Doppelpack. Beim 2:0 servierte Wackers Mittelstürmer sich den Ball von rechts auf links und setzte aus dem Stand den Ball von der Strafraumgrenze mit dem Außenrist ins Kreuzeck (49.). Und 14 Minuten später schien der Flachschuss von Zaizen ins Eck zur 3:0-Führung schon die Entscheidung zu sein. Seit der frühen Führung durch Galle (4.) hatte Lustenaus zwar viel Druck erzeugt, hatte sich aber nie entscheidend durchsetzen können. Einmal rettete Meusburger auf der Linie (20.), einmal lenkte Joppich einen Rinivaldo-Kopfball an die Latte (37.).

Im Finish musste Wacker aber doch noch zittern. Brwon (78.) und Ranacher (83.) hatten die Hausherrn wieder auf 2:3 herangebracht. Wacker wankte, fiel aber nicht.