tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 18. Juli 2020

Gernot Gsellmann

Selbstfaller erster Güte

Eine tolle Auswärtspartie, doch Wacker Innsbruck belohnte sich nicht – und Ried wusste am Ende nicht, warum es 4:3 siegen konnte!

Das alte Lied: Sie erspielen sich Topchancen, machen jedoch viel zu wenig daraus. Davon konnte sich gestern auch Neo-Coach Daniel Bierofka auf der Tribüne erneut ein Bild machen ...

Denn Noch-Aufstiegs-Aspirant Ried hätte sich nicht beklagen dürfen, nach acht Minuten mit 0:3 zurückzuliegen! Wacker ging durch einen Kopfballtreffer von Stefan Meusburger bereits nach 72 Sekunden in Führung (Fehler von Ried-Keeper Dmitrovic), hätte durch Wallner (5.), Faleye und Gründler im Doppelpack (8.) nachlegen müssen!

Was kommen musste, folgte in Minute 23: Wießmeier enteilte Kofler, zirkelte das Leder an Keeper Eckmayr ins schwarz-grüne Gehäuse (1:1).
Nach der „Schaffenpause“ erfingen sich die Innsbrucker – und zeigten kurz nach der Pause erneut ihre Qualitäten als Blitzstarter: Eine Top-Kombination über Galle und Satin vollendete Sunday Faleye via Innenpfosten zum 2:1 (48.). Doch wieder ging Wacker fahrlässig mit seinen exzellenten Möglichkeiten um: Faleye (Boateng vor der Linie/70.) und Wallner (71./Latte, 72.) hatten Ried am Haken.

Eh schon wissen – es wurde bestraft. Zu hart: Gschweidl schloss einen Konter ab (81.), Behounek traf ins eigene Tor (85.). Meusburger schien mit seinem zweiten Treffer doch noch einen Punkt zu retten (3:3/93.) Aber im Gegenzug ließ Gschweidl die Wikinger doch noch jubeln (94./4:3) ...