tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 19. Juli 2020

Gernot Gsellmann

Fassungslosigkeit


> Was Wacker Innsbruck beim 3:4 in Ried liegen ließ, macht sprachlos > Coach Grumser: „Die hätten sich nicht über ein 1:5 beklagen dürfen“ > Dazu führte sich oberösterreichische Bank 90 Minuten daneben auf

Seine Ausrede: Er war „geblendet“ vom Sieg. Denn nur so ist Gerald Baumgartners Statement nach der Partie gegen Schwarz-Grün zu erklären: „Wir hatten gleich viel Chancen wie die Tiroler.“ Da konnte der Rieder Trainer wohl nicht 90 Minuten zugeschaut haben – bei der Tiroler Dominanz wandte er sich wohl zu oft ab ...

... denn die Innsbrucker spielten seine Elf über weite Strecken an die Wand, „machten wir fast alles richtig“, fand Thomas Grumser mit seiner Meinung (u.a. TV-Experte Helge Payer) großen Zuspruch. Aber nur fast: Denn was vor dem gegnerischen Gehäuse fabriziert wurde, war stümperhaft. Wie in der kompletten Saison. Die Vermutung, dass Wacker mit einem guten Stürmer nicht nur vorne mitspielen, sondern den Titel hätte holen können, ist keine aus der Luft gegriffene! „Wir haben uns in der zweiten Liga mit Abstand am meisten weiterentwickelt.“ Aber für ein Spitzenteam sind 42 Tore zu wenig – eine Qualitätsfrage! Nur gut, dass Ronivaldo kommt.

Letztklassig führte sich die Rieder Bank auf. „Von Beginn an kamen Beschimpfungen in unsere Richtung“, gestand Grumser, „ich versteh ja, dass sie unter Druck sind. Aber man sollte professionell bleiben.“

Nächster Goalie verletzt

Pech hatte Goalie Alex Eckmayr: Das 3:4 ging auf seine Kappe, dazu verletzte er sich bei dieser Aktion. Riss des geraden Bauchmuskels. Nun schlägt die Stunde der Nummer drei, David Stemmer.