tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 21. Juli 2020

Gernot Gsellmann

Hinterseer vor dem HSV-Aus

Die Bosse sind am Basteln. Doch die Verhandlungen von Geschäftsführer Sport Alfred Hörtnagl und Neo-Coach Daniel Bierofka kommen ab und an auch ins Stocken. Wie bei Marco Knaller, den Ingolstadt-Sportdirektor Michael Henke („er ist ein Leistungsträger – wir sind in regem Austausch“) halten will. Aber ein Keeper ist durch den Routine-Mangel und nach den schweren Verletzungen der vorhandenen Goalies (Wedl und Eckmayr) für den Angriff auf den Zweitliga-Titel absolute Pflicht. Bei Flügelflitzer Florian Jamnig hingegen, wenn er aus seinem Urlaub zurückkehrt, dürfte die Unterschrift nur noch ein Formalakt sein.

Mit einem Lukas Hinterseer, einem Ex-Wackerianer, zu telefonieren, wäre für Hörtnagl vergebene Liebesmüh’ – selbst wenn der schwarz-grüne Investor aus der Stadt kommt, in der der aktuelle Arbeitgeber von „Hansi“ beheimatet ist; auch wenn der Hamburger SV trotz laufenden Vertrags nicht mehr mit dem 29-jährigen Kitzbüheler plant. In Österreich wird Hinterseer kaum finanzierbar sein – in der Hansestadt soll der Stürmer pro Saison eine Million Euro verdienen!

Mehr als übers Wetter plaudern wäre nicht drin.