tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 25. Juli 2020

gef.-

Ein Tor gegen den neuen Klub

Wacker vergab auch beim 1:1 gegen Lustenau Chancen – Ronivaldo zeigte dann, wie es geht

Sefan Meuburger nahm gestern mit seinem künftigen Klubkollegen Ronivaldo Kontakt auf. Hautnah. Nach Freundschaft sah es aber bei den Zweikämpfen nicht aus.

Während Wackers neuer Verteidiger Grujcic bis zur 72. Minute auf der Bank Platz nahm, war der Torjäger von Beginn an dabei. Und „schenkte“ Wacker in der 33. Minute noch den Rückstand: Seine Direktabnahme ging daneben.

Von einem konnte sich der brasilianische Goalgetter in diesem Spiel auch deutlich überzeugen: Was er in Innsbruck tun soll! Denn die Schwarzgrünen erarbeiteten sich einmal mehr viele Chancen, bei den Treffern stand aber erneut unnötigerweise die Null. Und als würde ihn das nerven, zeigte Ronivaldo dann, wie’s geht: Einen Joppich-Fehlpass fing Tiefenbach ab, nach dem Steilpass eine Drehung und gekonnt ins Lange, 0:1 (65.).
Eine Schrecksekunde um Wackers künftigen Stürmer gab’s auch: Nach einem Pressball mit Conte wälzte er sich am Boden, allerdings ohne Folge-Schäden.

Raphi Galle machte mit dem 1:1 (77.) den Tivoli-Abschied von Grumser halbwegs akzeptabel. Die Fans schossen im Finish außerhalb des Stadions ein Feuerwerk ab und feierten mit Sprechchören.