tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 29. Juli 2020

Gernot Gsellmann

200.000 Euro kommen noch

Trotz Abstieg im Sommer 2019 war er ein Gewinner. Denn an seinen soliden Defensiv-Leistungen lag es nicht, dass sich das Fallbeil über Wacker Innsbruck senkte ...

... davon blieb auch Manuel Maranda, ganz persönlich, nicht verschont: Sein fixierter Transfer zum FC Barnsley wurde zum langen Hick-Hack zwischen Innsbruck und dem Championship-Verein, landete schlussendlich vor der FIFA. Der Rechtsstreit zog sich wie ein Kaugummi, als Alternative heuerte der 23-Jährige bei Drittligist Carl-Zeiss Jena an.

Nun ist alles wieder gut: Maranda, der 16 Bundesliga-Partien in Schwarz-Grün absolvierte, unterschrieb gestern in St. Pölten.
Und sein ehemaliger Verein zwischen den Tiroler Bergen bekam vom Fußball-Weltverband in erster Instanz zu 100 Prozent recht. „So bliebe Barnsley nur mehr der Schritt vor das internationale Sportgericht CAS“, stellt Wacker-Vorstand Felix Kozubek klar, „aber das werden sie sich kaum antun.“

200.000 Euro, ein bisschen weniger als 50%, landeten vor einigen Wochen bereits am Wacker-Konto, die zweite Tranche soll bis gut in einem Monat einlangen. Für einen Spieler, der nie für die Nordengländer am Platz stand! Barnsley wird’s verschmerzen – zumal die lukrative zweite Klasse gehalten werden konnte.