tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 30. Juli 2020

Gernot Gsellmann

Rieder „flippen“ im Aufstiegskrimi

> Nerven liegen im Titelkampf der 2. Liga blank: So glaubt ein Teil beim Leader, dass Innsbruck den Trip nach Klagenfurt als Ausflug nützt > Die Austria hofft, nach schnellem Tor Wacker überfahren zu können

"Ihr werds euch anschauen, wenn wir nach Klagenfurt kommen ... “ Das will Leo Kiesenhofer, Stadion- und Sicherheitsboss von Ried, nach dem dramatischen 4:3-Sieg gegen Wacker in den Katakomben gehört haben. Von Thomas Grumser. Seine Interpretation: Wacker wird sich in Kärnten ergeben, damit die Oberösterreicher im letzten Abdruck doch nicht aufsteigen. Es sind ja nur zwei Tore Differenz zwischen den Top-Klubs der zweiten Liga.

Nur wer den schwarz-grünen Coach kennt, weiß, dass dies ein ausgemachter Schwachsinn ist! „Absolut. Mir ist derartiges nicht über die Lippen gekommen.“

Außerdem: Es ist nicht das erste Mal, dass Rieds Wikinger „flippen“. Schon vergangene Saison vermuteten sie vor dem letzten Spiel öffentlich, dass der damalige Rivale WSG Tirol Geld an Rieds Showdown-Gegner Klagenfurt schicken würde. Das Ende mit dem Wattener Aufstieg ist ja bekannt.

Überall auf Sieg aus

„Niemand muss Angst haben: Wir sind Wacker, fahren überall hin, um zu siegen“, stellt Grumser bei seinem letzten Spiel als schwarz-grüner Chef-Coach klar, „das war in Ried so und wird in Klagenfurt so sein.“ Die Kärntner, wie Klub-Ikone Ewald Türmer, wiederum glauben, „dass die Innsbrucker vor dem Urlaub kein Verletzungsrisiko mehr eingehen ... “