tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 03. Oktober 2020

Gernot Gsellmann

Glück ist nicht Wackers Freund

> Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel: Wacker Innsbruck holte sich gestern in Amstetten nur ein 2:2 > Doch mit drittem Remis im fünften Saisonspiel kommt Wacker Innsbruck nicht wirklich vom Fleck

Umstellungen gegenüber dem 0:0 gegen Lustenau nahm Daniel Bierofka keine vor – er schenkte derselben Elf das Vertrauen.
Das sie Wackers Coach vor der Pause nicht zurückzahlte – da nützte es wenig, dass sie klar feldüberlegen war. Denn die Abwehr präsentierte den Niederösterreichern die ersten zwei Treffer am Silbertablett: Zuerst patzte Goalie Knaller, der an der Strafraumgrenze klären wollte, Scharner nahm das Geschenk an, traf ins verwaiste Tiroler Tor (1:0/27.); dann sahen Köchl und Hupfauf nur zu, wie Alli auf Peham zurücklegte, der aus der Drehung die Gastgeber erneut in Führung brachte (2:1/44.).

Dazwischen gab’s wenigstens einen Lichtblick – als Flo Jamnig die 358 Minuten währende Torlosigkeit mit einem satten Schuss ins kurze Eck beendete (1:1/36.).

Der Joker sticht

Überlegen, aber oft ideen- und kopflos bemühten sich die Schwaz-Grünen nach der Pause. Es brauchte schon einen Geniestreich des eingewechselten Atushi Zaizen (Dropkick aus 18 Metern), um zurück ins Spiel zu finden (2:2/66.). Die Innsbrucker drängten, es fehlte ihnen aber auch das Glück: Denn Jamnigs Freistoß küsste nur die Querlatte (78.) ...