tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 12. Oktober 2020

JM/pele

Wörgl ist nun auf der Überholspur

Mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg dank eines Mujanovic-Hattricks über die offensivstarken Imster schloss Wörgl zum Spitzen-Duo Kitzbühel und Reichenau auf. Und die Husic-Elf hat noch zwei Spiele weniger als die Spitzenreiter aus der Gamsstadt ausgetragen, die gestern gegen die Wacker Amateure stolperten.

„Das war mehr als überzeugend“, nickte Wörgl-Trainer Denis Husic: „Vom Anfang bis zum Ende eine gute Leistung.“ Vor allem in der Verteidigung ließ seine Mannschaft gegen Imst nichts anbrennen. Und vorne nützte der 23-jährige Salko Mujanovic die Chancen. Der war schon mit 17 Jahren einmal von Husic geholt worden, kickte danach in der 1. Liga in Bosnien. Jetzt ist er wieder da und hat schon elf Tore geschossen. „Er wurde von den anderen gut unterstützt“, sagte Husic.

Imst-Trainer Herbert Ramsbacher war dagegen sauer: „Wir waren schlecht, aber der Schiedsrichter noch schlechter.“ Ein klares Elfer-Foul an Thomas Moser sei nicht gegeben worden.

In Kitzbühel stolperte gestern der Tabellenführer. Die Wacker Amateure waren spielerisch besser. Erst in der Nachspielzeit gab es den Ehrentreffer für die Gastgeber. „Wir haben den Ball gut laufen gelassen“, war Wacker-Coach Richard Slezak zufrieden, „und im richtigen Moment die Tore geschossen.“ Ein wichtiger Sieg für die Innsbrucker nach zuletzt drei Niederlagen in Folge.

In Telfs gab es einen offenen Schlagabtausch. „Es waren auf beiden Seiten Chancen im Übermaß“, meinte Kufstein-Coach Jasmin Omahic. „Ich war wieder einem Herzinfarkt nahe“, meinte Telfs-Coach Werner Rott. „Kufstein war aktiv und spritzig. Das war eine harte Nuss für uns.“ JM/pele