tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 17. Oktober 2020

Wolfgang Müller

Keine Experimente gegen SV Stripfing

Innsbruck - Nach zweiwöchiger Pause steigt der FC Wacker heute ab 17 Uhr (live oefb.tv) im Tivoli-Stadion gegen zwei starke Gegner wieder in sein Pflichtspielprogramm ein. Den SV Stripfing als Konkurrent in der zweiten Pokalrunde und das Coronavirus, das im Großraum Innsbruck dafür sorgte, dass die Ampel auf Rot geschaltet wurde. Die verhängte Zuschauerbeschränkung von 250 Personen gilt allerdings nicht für das Tivoli, dort greift weiter das Sicherheits- und Hygeniekonzept der Bundesliga. Höchstens 3000 Fans sind zugelassen, im heutigen Cup-Spiel ist nur die Osttribüne offen, die Kioske bleiben ausnahmslos geschlossen.

Zum Sportlichen - FCW-Coach Daniel Bierofka, der in der Pause seinen Kickern ein umfangreiches Programm abverlangte, verzichtet im Cup auf Experimente: "Es wird die stärkste Elf auflaufen." Der Gegner wird sicher nicht unterschätzt: "Stripfing ist ein sehr starkes Regionalligateam mit Zweitliganiveau. Nicht umsonst hat es in der ersten Runde bei Austria Lustenau 2:1 gewonnen." Im Kader der Niederösterreicher stehen neben den Ex-Bundesligaspielern Benjamin Sulimani und Daniel Toth noch weitere Ex-Profis mit Zweitliga-Erfahrung. Bei den Tirolern fehlen Markus Wostry und Clemens Hubmann (mit Außenbandeinriss) länger.

Wacker-Mittelfeldspieler Raphael Gallé erinnerte sich gerne an die letztjährige Pokalgeschichte: "Der Cup ist eine coole Sache, wir wollen auch heuer so weit wie möglich kommen."