tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 17. Oktober 2020

Gernot Gsellmann

Wiederholung der Reise

> Wacker hat die große Chance, in die dritte Cup-Runde einzuziehen > Bierofka warnt aber vor Regionalliga-Klub aus Niederösterreich

Stripfing? Wie bitte? „Nur dass keine Missverständnisse aufkommen“, will Daniel Bierofka vom ersten Moment an keine Zweifel zulassen, „diese Mannschaft ist richtig gut, hat Qualität.“

Stripfing. Regionalliga-Ost-Klub, aktuell aus fünf Meisterschaftsspielen vier Siege, hat zum Cup-Auftakt in Lustenau die Austria eliminiert. „Die könnten locker in der zweiten Liga spielen“, ist der schwarz-grüne Coach felsenfest überzeugt, „kompakt, spielfreudig. Eine ausbalancierte Truppe.“ Dazu mit Daniel Toth (224 Bundesliga-Spiele), Benjamin Sulimani (104) und Alex Frank (8) drei Mann, die in ihrer Profi-Vergangenheit reichlich Erfahrungen in der höchsten Klasse sammelten.

Doch bei allem Respekt vor dem Gegner aus Niederösterreich – Wacker Innsbruck muss heute in die nächste Runde einziehen! Erstens, da man mit Heimrecht ausgestattet ist, zweiten in der zweiten Liga vorne mitspielen will. „Klar wollen wir erneut eine schöne Reise im Cup machen – wir haben in der vergangenen Spielsaison gesehen, wie cool das ist“, hofft Raphael Gallé auf eine Wiederholung. Und die würde immerhin ins Halbfinale führen. Dazu muss man sich spielerisch steigern. „Wir haben in den Trainingswochen gut gearbeitet, sind auf einem guten Weg. Aber noch nicht an unserem Ziel. “
Heute sind 3000 Fans im Tivoli-Stadion erlaubt, die Kioske bleiben aber geschlossen.