tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 21. November 2020

gef.-

Ein Geniestreich war nicht genug

> Klagenfurt und Innsbruck lieferten sich im Wörthersee-Stadion eine sehenswerte Fußball-Schlacht > Top-Tempo, Top-Spiel, Top-Chancen > Nach Ronivaldos Führungstor musste Wacker noch 1:1 hinnehmen

Wer bremst, verliert. Weiß eh jeder. Tun aber die wenigsten so wie Klagenfurt und Innsbruck vom Start weg. Hin und her. Vollgas. Ohne Hemmung, ohne Visier. Nur der Ball wollte nicht rein. Weder bei Ronivaldos Kunstschuss nach 55 Sekunden (Rusek rettete auf der Linie), bei Zaizens Heber (7.), bei Wallners Querlatten-Schuss (13.) noch auf der Gegenseite bei Pecireps Kopfball (4., Hupfauf auf der Linie) oder bei Pinks Abpraller nach Knallers Abstoß (9.).

Nach der Hollywood-Viertelstunde gewann Klagenfurt etwas mehr an Terrain. Auch weil Wacker zu viele Fehler in der Vorwärtsbewegung produzierte. Mehr als Chancen (34. Greil, 37. Pecirep) bekamen die Kärntner aber nicht.

Knaller rettete Punkt

Es war Ronivaldo, der den Knoten löste. Er, der in dieser Woche als bester Spieler der vergangenen Zweitliga-Saison geehrt wurde, zeigte seine Klasse: Drehung am 16er, platzierter Schuss ins Eck – Wacker führte (53.).

Was aber nur 19 Minuten hielt. Joker Hadzic verwertete den von Pink abgelegten Ball perfekt zum 1:1 (72.). Im sehr intensiven Derby (neun Gelbe!) der beiden Hamburger Investoren-Klubs rettete Torhüter Knaller im Finish das Remis.