tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 22. November 2020

Wolfgang Müller

Ein Punkt der besonderen Sorte

Nach dem 1:1-Remis im Liga-Schlager bei Austria Klagenfurt bilanzierte man beim FC Wacker positiv.

Innsbruck - "Gegen einen Aufstiegskandidaten einen Punkt zu holen, ist gut - weiter so", damit meinte Wacker-Torjäger Ronivaldo nach dem Schlusspfiff im Wörthersee-Stadion den starken Auftritt der Schwarz-Grünen, sein herrliches Tor zur 1:0-Führung und vor allem die Art und Weise, wie sich der FC Wacker bei der Klagenfurter Austria präsentierte. Daher war der Punkt in Kärnten einer der ganz besonderen Sorte.

"Für mich war der Auftritt der Mannschaft fast wichtiger als das Ergebnis", war auch Daniel Bierofka am Tag danach sehr gut auf seine Mannschaft zu sprechen: "Weil wir von Anfang an agierten, die Klagenfurter zum Reagieren zwangen. Insgesamt eine starke Leistung sowohl in spielerischer als auch in kämpferischer Hinsicht." Der Coach sieht den FC Wacker nach durchwachsenem Saisonstart in der Spur: "Man sieht deutlich, dass die Mannschaft eine Entwicklung nimmt - vor allem auch mental. Du musst erst mal in Klagenfurt bestehen. Wir sind das erste Team, das hier einen Punkt holt. Wenn wir das 2:0 machen, können wir das Spiel sogar gewinnen." Nach dem späten Ausgleich der Klagenfurter überstanden die Innsbrucker die stürmische Schlussphase, weil der nach Verletzungspause eingewechselte Markus Wostry mit seiner Kopfballstärke im Abwehrzentrum viel abräumte und Goalie Marco Knaller mit einer Glanzparade in der 90. Minute den Sieg der Kärntner verhinderte.

Aus den letzten vier Spielen verbuchten die Tiroler bei einem Torverhältnis von 8:3 immerhin zehn Punkt auf dem Konto. "Da wächst was zusammen. Die Mannschaft entwickelt sich stetig weiter", freute sich auch FCW-Sportchef Alfred Hörtnagl vor dem Pokal-Achtelfinale am kommenden Dienstag bei Sturm Graz.