tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 22. November 2020

Georg Fraisl

Jetzt bereit für eine Heldentat


> Wacker Innsbruck freute sich nach dem 1:1 bei Klagenfurt über eine Topleistung, trauerte aber doch „ein bissl“ dem Sieg nach > Dienstag wartet nun das ÖFB-Cup-Match in Graz beim Bundesligisten Sturm

Ronivaldo, Schütze der genialen Führung der Innsbrucker in Klagenfurt, murmelte den Nachsatz beim Interview nur: „Wenn wir nach dem 1:0 konzentrierter bleiben, dann ... “
A bissl schade, formulierte am Tag danach auch Kapitän Lukas Hupfauf.
So mitreißend die Leistung der Tiroler beim 1:1 im Topspiel in der Wörthersee-Arena auch war, so wichtig zudem der Punktegewinn für die Tabellensituation der Schwarzgrünen, der Sieg wäre greifbar gewesen. Und das wurmte. Nur „a bissl“, aber halt doch.


Zugegeben: Am Ende musste man sich bei Torhüter Marco Knaller bedanken: Pecireps Schuss in der 89. Minute lenkt nicht jeder Torhüter zur Ecke ...


Das wiederum tat Klagenfurt-Trainer Robert Micheu „a bissl weh“, denn die Kärntner hatten nach vier Heimsiegen in Folge gegen Wacker den fünften Erfolg fix im Visier. „Und das darf man nicht vergessen: Wir sind die erste Mannschaft, die hier einen Punkt mitgenommen hat. Das zählt schon“, lobte daher Wackers Daniel Bierofka. Und mehr noch als das Ergebnis gefiel dem schwarzgrünen Feldherrn: „Die Art, wie wir aufgetreten sind. In der zweiten Halbzeit unheimlich mutig. Mit der Entwicklung bin ich schon sehr zufrieden.“

„Wir können mithalten“


Was auch Mut für das ÖFB-Cup-Achtelfinale am Dienstag in Graz gegen den Bundesliga-Klub Sturm macht. „Wir sind mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren. Wir haben in einer intensiven Partie dagegen gehalten, wir sind ein hohes Tempo gegangen, wir können mithalten. Wir sind bereit für Sturm“, ist Hupfauf zuversichtlich.