tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 13. Dezember 2020

Georg Fraisl

Neues im Winter?

> Wacker Innsbruck war über die 1:4-Tivoli-Pleite gegen Leader Lafnitz ebenso schockiert wie über die zwölf Punkte Rückstand auf die Steirer > Trainer Daniel Bierofka rang vor der Weihnachtspause mit Worten

Mag sein, dass das nicht stimmt. Aber angeblich hat sich die Hamburger Investoren-Gruppe rund um Matthias Siems an der Alster-Spezialität Labskaus ja glatt verschluckt, als sie von den zwölf Punkten Rückstand von Wacker Innsbruck auf Tabellenführer Lafnitz erfahren hat.
Zwölf Punkte. Das ist nicht im Sinne des Investors. Auch wenn offiziell kein Druck aufgebaut, das Wort „Aufstieg“ rund ums schwarzgrüne Tivoli-Büro konsequent vermieden wird.

Selbst dass Wacker beim 1:4 gegen Lafnitz am Freitag 2:0 in Front hätte gehen und beim Stand von 1:2 das 2:2 hätte schaffen können und müssen, ist wohl nur ein schwacher Trost. Zwölf Punkte Rückstand auf einen Underdog aus der Steiermark, der (angeblich) mit 1,2 Millionen Euro auskommt, tun eben weh. Und dass der souveräne Leader gar nicht rauf will in die Bundesliga, vergrößert die Schmerzen noch um einiges.

Abwehr-Geschenke

Auch Trainer Daniel Bierofka fehlten am Freitag nach Spielschluss die Worte: „Eigentlich ist das unerklärbar.“ Die schweren Individualfehler seiner Defensive bezeichnete er als „Weihnachts-Geschenke“. Und fügte brummelnd an: „Schau’ mer mal, was im Winter alles passiert!“ Was doch so klingt, als würden die Schwarzgrünen fürs Frühjahr noch einmal investieren wollen.