tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 13. Januar 2021

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Noch ist Lafnitz die Bundesliga eine Fußball-Nummer zu groß

Innsbruck - Als Winterkönig der zweiten Liga weist der SV Lafnitz einen beruhigenden Neunpunktevorsprung auf den nächsten Aufstiegskandidaten auf. Doch so sehr die Kicker aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld auch mit erstklassigen Leistungen aufhorchen ließen, verordnet sich der Club wohl weiter die Zweitklassigkeit. "Wir sind immer noch eine 1500-Seelen-Gemeinde, müssen die Kirche im Dorf lassen und werden nicht um die Bundesliga-Lizenz ansuchen", ließ Obmann Bernhard Loidl Mitte Dezember ausrichten. Ein Ausweichen ins Hartberger Stadion war für Loidl keine Option: "Da verlierst du die Identifikation - das sieht man bei Wattens und Innsbruck."

Mittlerweile soll es Verhandlungen rund um das geplante neue Stadion in Hartberg geben, auch mit der angrenzenden Mattersburger Akademie soll gesprochen worden sein. Die Lizenzierung im März soll aber noch kein Thema sein. Allerdings ist im Fußball erst etwas amtlich, wenn die Tinte unter einem Vertrag trocken bzw. eine Frist endgültig verstrichen ist. Heißt für die Aufstiegskandidaten BW Linz, Austria Klagenfurt, GAK und FC Wacker, dass im kommenden Frühjahr alles möglich ist.