tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 10. Februar 2021

Gernot Gsellmann

Ein Feuerwerk wär’s

> Der letzte Neuzugang Okan Aydin lebte sich in Innsbruck bestens ein > Der Deutsch-Türke freut sich auf spezielles Aufstiegsduell mit Ex-Klub > Dabei will er mit Wacker bereits am Freitag ein Ausrufezeichen setzen

"Der Herbst war nicht leicht für mich“, gesteht er, „aber ich schau nicht mehr zurück.“ Der gescheiterte China-Deal, der unter Dach und Fach war, aber durch Corona verhindert wurde, soll möglichst bald restlos aus dem Kopf gestrichen sein.
Und da hilft Wacker Innsbruck!

„Weil es mir hier richtig viel Spaß macht“, freut sich Okan Aydin auch wieder tagtäglich mit Kollegen am Platz stehen zu können. Denn bis zu seinem Engagement bei Schwarz-Grün hielt sich der 26-Jährige über viele Monate nur mit einem Personal-Trainer fit. „Dadurch hatte ich am Anfang natürlich noch körperliche Defizite – aber mittlerweile fühl ich mich soweit, dass ich Wacker helfen kann.“

Was gut ist – denn in den torgefährlichen Regisseur, der in Leverkusen geboren wurde, setzt der Traditionsklub viel Hoffnung. „Wir haben in der echt coolen Truppe viel Qualität, haben zudem eine sehr gute Mischung von jung und alt. Das kann was werden.“

Große Vorfreude

Eigentlich muss. Denn mit Lukas Fridrikas (23), Anel Hadzic (31), Marco Holz (31) und ihm verstärkte sich Innsbruck nicht, um den aktuellen Rang (6.) halten zu können. „Fußballerisch sind wir echt stark“, ist Aydin felsenfest überzeugt, „bei uns wird man in Zukunft nicht viele lange hohe Bälle sehen ... “
Die größte Herausforderung wird das „Duell der Aufstiegswilligen“ gegen seinen Ex-Verein sein. Speziell, besonders, richtig brisant. „Zumal die Austria ja auch am Transfermarkt zugeschlagen hat.“ In letzter Transfer-Minute wurde noch der junge Stürmer Alex Timossi Andersson (20, Bayern München II) nach Klagenfurt gelotst.

Vom Beginn weg wach

Von Abtasten oder Eingewöhnung hält der Deutsch-Türke nichts. Rein gar nichts. „Wir wollen gegen Steyr am Freitag gleich ein Feuerwerk abbrennen! Wir wollen zeigen, was wir auch als neuformierte Truppe drauf haben.“ Was für eine mögliche Aufholjagd (zwölf Punkte hinter dem überraschenden Tabellenführer Lafnitz) auch nötig sein wird. Aber zumindest Klagenfurt soll bzw. muss bald auf Distanz gehalten werden.