tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 24. März 2021

Georg Fraisl

Weiter Warten auf ein Okay für Amateur-Fußball

Der „Pfiff“ aus der Bundeshauptstadt kam nicht so gut. Ein „Pfiff“, der allen Hoffnungen auf ein absehbares Ende der Corona-Einschränkungen ein jähes Ende gesetzt hat.

Denn wie so viele Sportler hatten auch die (Amateur)Kicker auf ein baldiges Ende des Lockdowns gehofft. Doch die Regierung pfiff auch die Fußballer am Montag Abend gnadenlos zurück. Mit einer Lockerung ist nicht vor Ende der Osterferien zu rechnen. Und damit sind die Chancen auf eine halbwegs reguläre Frühjahrs-Meisterschaft gesunken.

Denn der Tiroler Fußballverband (TFV) hat festgelegt, dass zwischen der Erlaubnis zum Training und einem möglichen Meisterschaftsstart vier Wochen liegen sollen. Sollte der Osterhase nun ein Ende des Sportverbots ins Nest legen, wäre ein Start der Punktejagd frühestens am 8./9. Mai möglich.
Und dann? Für eine komplette Meisterschaft wird die Zeit dann schon zu knapp. Peilt man die 80-Prozent-Version an, die ein normales Auf- und Abstiegs-Szenario bringen würde. Oder man schließt die Saison schon nach einer komplett gespielten Hinrunde. Das Problem: Manchem Klub fehlt nur noch ein Match – vier Wochen Vorbereitung für 90 Minuten ... Auch keine prickelnde Vorstellung.

Eine Umstellung auf eine Jahres-Meisterschaft mit einem Sommer ohne Spielpause ist aufgrund des ÖFB-Reglements derzeit nicht möglich. Der Gedanke war schon da, etliche Vereine in Tirol reagierten auf Anfrage aber keineswegs begeistert.