tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 01. April 2021

Alex Gruber

Die einen können, die anderen müssen

... Auf dem FC Wacker wartet in der zweiten Liga im Aufstiegskampf ein ganz heißer April

Innsbruck
– Es ist an der Zeit, dass der FC Wacker Innsbruck im April die große Qualität im Kader konstant auf den Platz bringt. Denn nach 18 von insgesamt 30 Runden fehlen vier Punkte auf den schärfsten Widersacher Austria Klagenfurt, der ja ebenso lizenziert hat.

Die Kärntner spielen in der sechsten von insgesamt sieben Partien im heißen Wacker-April im Tivoli vor. Und bis dahin könnte sich im Kampf um den Direktaufstieg (Minimum Platz zwei in der Endabrechnung) oder die Relegation gegen das Schlusslicht der Bundesliga (dafür reichen dem bestgereihten Team, das lizenziert hat, die Plätze 3 bis 8) schon einiges getan haben. „Wenn in einem Monat in sieben Spielen 21 Punkte zu vergeben sind, ist das außergewöhnlich. Natürlich wäre jetzt eine gute Zeit, einen echten Lauf zu starten“, weiß Wacker-Kapitän Lukas Hupfauf um die kommenden, entscheidenden Wochen.

Als Erster spielt morgen der SKU Amstetten in Innsbruck vor. Die Niederösterreicher mauserten sich nach schwachem Saisonstart im Frühjahr mit vier Siegen in sechs Spielen, leicht wird die schwarzgrüne Aufgabe auch morgen (18.10 Uhr, live ORF Sport +) sicher nicht.

„Die Liga ist vollkommen unberechenbar und jeder kann jeden schlagen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Teams im Tivoli, wenn es gegen den FC Wacker geht, noch ein paar Prozent mehr bringen“, notiert Hupfauf vor dem nächsten Geisterspiel: „Wir vermissen unsere Fans auf der Nord.“

Mit Ausnahme von Raphael Gallé, der sich im Aufbautraining befindet, sollte Cheftrainer Daniel Bierofka morgen aus dem Vollen schöpfen können. Torhüter Marco Knaller, Innenverteidiger Markus Wostry und Thomas Kofler sind wieder fit. Felix Mandl kehrte von der ÖFB-Nachwuchsauswahl (U18) bereits zurück. Nur Sefik Abali, der mit 18 Jahren bereits beim türkischen U21-Team vorspielte, war gestern noch nicht an Bord.