tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 03. April 2021

Georg Fraisl

Corona-Pech & Fehler-Glück!

Kofler und Grujcic fielen mit positiven Tests aus, Wostry schaffte das Comeback doch nicht, doch das hielt Wacker nicht von seiner besten Frühjahrs-Leistung ab – Abwehrpatzer erleichterten aber den 3:1-Sieg

Wackers Aufstellung machte ... der Corona-Tester. Thomas Kofler erwischte es am Donnerstag per Antigen, Dario Grujcic am Matchtag beim kollektiven PCR-Nachtesten. Und nach 13 Minuten marschierte Markus Wostry vom Feld. Ausnahmsweise nicht wegen Covid – die Muskulatur machte beim Comeback nicht mit. Damit war von Daniel Bierofkas Wunsch-Viererkette eigentlich nur noch Kapitän Lukas Hupfauf übrig.

Die Schwarzgrünen reagierten darauf unbeeindruckt, legten vor der Pause trotzdem die stärksten 45 Minuten dieses Frühjahrs hin. Nur nach dem (unnötigen) Elfmeter zum 1:1 durch Peham (23., Foul von Hupfauf an Stark) geriet Wackers aggressives Pressing ins Hintertreffen. Amstettens Torhüter Verwüster half freilich sehr an der Tiroler Pausen-Führung mit.

Vor Fridrikas „Kopfball-Elfmeter“ (per Kopf nach gehaltenem Strafstoß, 18.) schlug der Keeper Zaizen ins Gesicht. Und dann berechnete er eine Kopfrückgabe von Verteidiger Stark falsch, Ronivaldo roch das und erzielte mit dem 2:1 (44.) sein erstes Tor seit dem 20. November in Klagenfurt (1:1).

Joppich traf zum 3:1

Nach Seitenwechsel überließen die Innsbrucker den Gästen das Kommando, ohne jedoch in echte Schwierigkeiten zu kommen. Und nach einem Mega-Bock von Amstetten-Verteidiger Dirnberger und Joppichs drittem Tor für Wacker (71.) war der Dreier eingetütet. Hupfauf sah noch Gelb-Rot – damit war dann die ganze Abwehr weg.