tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 23. April 2021

Alex Tramposch

Wacker ist fit für den großen Hit

> Heute steigt das direkte Duell der Aufstiegsrivalen, kann Innsbruck mit drei Punkten erstmals im Zweitliga-Frühjahr Klagenfurt überholen > Beide Teams sind heiß, gewannen vor dem Schlager dreimal in Folge

Gipfeltreffen ist es beim Blick auf die Tabelle keines – und dennoch: Wer von den zwei Teams am Ende die Nase vorne hat, spielt gegen den Bundesliga-Letzten Relegation. Für einen Direktaufstieg bräuchte es Platz eins oder zwei ...

Im Schlager der Runde könnte heute bereits eine Vorentscheidung fallen. Bei zwei Punkten Rückstand und einem klar schlechteren Torverhältnis ist für Wacker Verlieren verboten.

„Daran denken wir nicht einmal. Wir wissen, was wir können, unsere letzten Siege hätten auch höher ausfallen können. Es wird ein richtig geiles Duell, auf das wir uns alle freuen“, meinte Okan Aydin, für den es gegen den Ex-Klub geht. Der 26-Jährige hatte in seinen eineinhalb Saisonen (2019-2020) bei Austria Klagenfurt 16 Treffer erzielt. Für Wacker waren es bislang zwei.

Lukas Fridrikas, der wie Aydin im Winter verpflichtet wurde, traf bereits fünfmal. Insgesamt hält der 23-Jährige bei elf Saisontoren, ist damit der gefährlichste schwarz-grüne Schütze.

„Das sind die Spiele, für die ich zu Wacker gekommen bin. In denen es um etwas geht“, sagte Fridrikas und berichtete auch von einem persönlichen Telefonat mit Peter Pacult, der ihn nach Klagenfurt holen wollte: „Er ist ein cooler Typ.“

Kärntner Torfabrik

Im Trainer-Duell trifft Daniel Bierofka auf seinen ehemaligen Coach bei 1860 München. „Ich war ein junger Spieler. Peter hat mich sehr, sehr unterstützt.“
Die Kärntner feierten zuletzt wie die Tiroler drei Siege in Folge, erzielten dabei 14 Treffer. Was für Bierofka nichts an der Ausrichtung ändert. „Wir ziehen unser Spiel jetzt gnadenlos bis zum Schluss durch.“

Goalie Marco Knaller, Darijo Grujcic und Thomas Kofler sind wieder fit. Das erste Saisonduell endete mit einem 1:1.