tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 26. April 2021

Wolfgang Müller

Kraftpaket rotiert im Wacker-Mittelfeld

Seit sieben Zweite-Liga-Spielen ist der 20-jährige Clemens Hubmann ein fixe Konstante beim FC Wacker.

Innsbruck – Als Wacker-Coach Daniel Bierofka am 21. März Clemens Hubmann für die Startelf beim Gastspiel in Lustenau nominierte, lagen die Innsbrucker nach 18 Runden mit lediglich sieben Saisonsiegen und 27 Punkten nur auf dem siebten Tabellenplatz. Sieben Spieltage später schaut die schwarzgrüne Fußballwelt ganz anders aus. Nach dem 2:0-Heimsieg gegen Klagenfurt hat es der FC Wacker im Saisonfinale selbst in der Hand, vielleicht über die Relegationsspiele doch noch den Aufstieg zu schaffen.

Mittendrin statt nur dabei bei der Aufholjagd der letzten Wochen räumte Hubmann im zentralen Mittelfeld auf. „Ich bin endlich vollfit und fühle mich prächtig. Im Moment gibt es nichts, was mich stoppen könnte“, genießt der 20-Jährige seine regelmäßigen Einsätze. Sechs Siege, 18 Punkte, Torverhältnis 14:1 lautet die FCW-Bilanz, seit das Kraftpaket im Mittelfeld rotiert.

Seine ersten Schussversuche absolvierte Hubmann beim SV Aldrans, aber schon als Achtjähriger kickte er beim FC Wacker. In der Folge absolvierte er unter Trainer Samuel Glatz alle Akademiemannschaften, ehe er beim FCW die Profikarriere startete. „Hohe Laufbereitschaft, genaues Passspiel und Zweikampfstärke“, bezeichnet er seine Stärken. Wo er im Mittelfeld eingesetzt wird, ist ihm egal. „Ich fühle mich auch auf den Seiten wohl, Hauptsache, ich spiele.“

80 Kilo bringt der Modellathlet bei einer Körpergröße von 1,81 Metern auf die Waage. „Ich hatte auch schon 90 Kilio, weil ich es im Kraftraum übertrieben habe. So wie es jetzt ist, passt es.“

Die Ziele für die Zukunft sind hochgesteckt: „Eine Einberufung ins Nationalteam und mit dem Klub einmal international spielen. Vielleicht mit dem FC Wacker oder einem ausländischen Verein.“ Den Wunsch für das heurige Saisonfinale hat Hubmann auch schon parat: „Den Aufstieg zusammen mit unseren treuen Fans im Tivoli feiern. Das wäre das höchste der Gefühle.“