tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 01. Mai 2021

Wolfgang Müller

Jetzt nur nicht lockerlassen

Nach dem so wichtigen Sieg gegen Klagenfurt muss der FC Wacker am Sonntag bei Rapid II den nächsten „Dreier“ folgen lassen.

Innsbruck –Nach vier Siegen in Folge – Dornbirn 1:0, Horn 3:2, Young Violets 2:0 und Austria Klagenfurt 2:0 – liegt der FC Wacker auf Platz vier der Tabelle und hat im Kampf um den Relegationsplatz die besten Karten in der Hand. Das soll auch nach dem Gastspiel am Sonntag ab 10.30 Uhr im Hütteldorfer Allianz Stadion so bleiben. Von einem Selbstläufer will FCW-Trainer Daniel Bierofka freilich nichts wissen: „Rapids Amateure zu unterschätzen, wäre fatal. Die haben schon Liefering, Klagenfurt und Lafnitz geschlagen. Eine willige Mannschaft, die man erst einmal biegen muss.“

Die Gefahr des Abhebens besteht bei den Schwarz-Grünen ohnehin nicht. „Die Trainingswoche wurde so begonnen, wie beim überzeugenden Heimsieg gegen Klagenfurt aufgehört wurde“, so Bierofka, der heute eine Stütze ersetzen muss. Fabio Viteritti kassierte gegen die Kärntner die fünfte Gelbe Karte und ist morgen somit gesperrt. „Ihn zu ersetzen, ist schwer. Er hat sich auf der Achter-Position super entwickelt“, so Bierofka, der die Ersatzlösung am Freitag schon parat hatte: „Okan Aydin ist heiß, er wird Viteritti ersetzen.“

Zu einer fixen Größe in der Abwehrkette entwickelte sich in den letzten Wochen auch Florian Kopp. Der 19-jährige „Mann mit der Maske“ wird im Verbund mit Darjio Grujcic das Zentrum gegen die Rapid-Talente dichtmachen. „Die Stimmung nach dem Sieg gegen Klagenfurt ist natürlich super. Ich hoffe, dass wir im Saisonfinale weiter Grund zum Lachen haben“, so Kopp, der tabellarische Planspiele gleich im Keim erstickt: „Wir sind voll auf Sonntag und Rapid fokussiert. Alles Weitere wird sich dann ohnehin weisen.“