tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 03. Mai 2021

Wolfgang Müller

Für Knaller ist die Saison beendet

Nachdem Austria Klagenfurt mit dem 2:0-Erfolg in Lustenau vorlegte, antwortete der FC Wacker gestern mit einem hart erkämpften 2:0-Sieg bei Rapid.

Wien – Fünfter Liga-Sieg in Folge, damit weiter einen Punkt vor Austria Klagenfurt auf Relegationskurs, dennoch hatte die Dienstreise des FC Wacker nach Hütteldorf einen ganz bitteren Nachgeschmack. Erstens, weil für Goalie Marco Knaller nach einem Kieferbruch die Saison vorzeitig beendet ist, und zweitens, weil Florian Kopp schon in der ersten Halbzeit Gelb-Rot kassierte. „Nach starkem Beginn mussten wir auf Halten und Verteidigung umschalten. Trotzdem ein verdienter Sieg“, bilanzierte FCW-Trainer Daniel Bierofka.

Dabei begann bei starkem Wind im Allianz-Stadion alles nach Plan. Marco Holz (12.) brachte die Tiroler nach einem Eckball von Okan Aydin und perfekter Kopfballvorlage von Ronivaldo früh in Führung. Als dann Ronivaldo (21.) nach mustergültiger Vorarbeit von Lukas Fridrikas auf 2:0 erhöhte, war nur noch die Höhe des Wacker-Sieges fraglich. Doch dann drohte das Spiel nach dem Feldverweis von Florian Kopp knapp vor dem Wechsel noch zu kippen.

Die Tiroler gerieten arg in Bedrängnis, der überragende Knaller, die Latte und ein verschossener Elfmeter verhinderten den Anschlusstreffer.

Fatal endete der Zusammenstoß des Wacker-Goalies mit Rapid-Stürmer Nicolas Binder in der 76. Minute. Unterkieferbruch lautete die Diagnose. Nach der Operation wird Knaller knapp zwei Monate ausfallen. Damit muss der FC Wacker das Finale im Aufstiegskampf ohne den verlässlichen Tormann bestreiten.