tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 27. Mai 2021

Alex Tramposch

Abstimmung sorgte für großen Wirbel

Nach der Präsidiumssitzung des Tiroler Fußball-Verbandes am Dienstag gingen bei den Klubs in der Regionalliga Tirol die Wogen hoch. Weil das Abstimmungsergebnis nicht dem entsprach, was zwei Wochen zuvor in Übereinstimmung mit TFV-Boss Sepp Geisler ausgemacht worden war.
Da hatte man sich auf einen Kompromiss geeinigt. Dafür, dass die Liga nächste Saison von zehn auf 12 Vereine aufgestockt und ab 12. Juni nicht die Meisterschaft, sondern der Tiroler Cup fertig gespielt wird, sollten die vier Halbfinalisten die Startplätze für den ÖFB-Cup erhalten.

Dieser Punkt fand in der Abstimmung keine Mehrheit. „Man richtet es sich, wie man will“, lief Wörgl-Trainer Denis Husic heiß. Obmann Andreas Widschwenter möchte eine Wiederholung der Präsidiumssitzung.

Das tut auch Kufstein-Boss Hannes Rauch: „Ich bin entsetzt. Das ist nicht nachvollziehbar, ein Affront gegenüber den Regionalliga-Vereinen.“ In der Kritik stehen vor allem die Bezirksobleute.

„Mir wäre es anders auch lieber gewesen. Aber ich muss die Abstimmung zur Kenntnis nehmen. Sonst wäre ich ein schlechter Demokrat“, sagte Geisler: „Es gibt auf Zuruf von Vereinen sicher keine Sitzungswiederholung. Das steht nicht in den Bestimmungen.“

Das heißt: 2021/22 spielen im ÖFB-Cup der Tiroler-Liga-Meister, der TFV-Cupsieger sowie die ersten Zwei der Regionalliga Tirol (Wertung nach neun Runden).