tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 04. Juni 2021

Georg Fraisl

„Rückschritt wäre fatal“

Wacker Sportdirektor steckt in der Zwickmühle: Das Investor-Chaos blockiert das Transfergeschehen völlig – und die Zeit drängt schon ...

Englische Wochen mit drei Spielen in 7 Tagen? Ali Hörtnagl hat in aktiven Zeiten da nicht einmal mit der Wimper gezuckt.
Gegenspieler, die mit einem Messer zwischen den Zähnen auf den Platz gekommen sind? Ali hat gelacht und sich freudig die Hände gerieben.
Ja, er war als Spieler ein harter Socken. „Ali, pack die Sense aus“, sang einst die Nordtribüne. Das passte.

Aber der Kampf jetzt, diese interne Schlammschlacht zwischen Investor und Verein, die schlaucht den Wipptaler, raubt ihm die Energie. Denn eigentlich hätte er als Sportdirektor jetzt Hochsaison, würde eine Transfer-Verhandlung nach der anderen führen. Aber im Siemsalabim-Chaos sind ihm die Hände gebunden. Kann der Innsbrucker Klub die hohe Finanz-Schlagzahl halten? Gibt’s Einbußen? Ein Gesundschrumpfen?

Drei Neue am Plan

„Ein Rückschritt“, sagt Hörtnagl, „wäre fatal.“ Verzweifelt versucht der Klub eine Zwischenfinanzierung zu bekommen. Damit Wacker die Mannschaft und damit das Ziel (Aufstieg) halten kann. Schon am 16. Juni startet das Training, ein Monat später die Meisterschaft. „Die Herausforderung ist riesig“, gibt Ali zu.

Mit Wostry und Wallner haben bereits zwei Spieler Innsbruck verlassen, Hadzic könnte folgen. Dieses Trio möchte Ali ersetzen, die Truppe so verstärken. Es gibt Zusagen, aber ... ohne Budget und Geld keine Unterschrift. Zudem haben andere Klubs schon um Wacker-Kicker angeklopft. Noch blockt Ali ...