tivoli12 - das schwarz-grüne magazin

Ausgabe: 06. Juni 2021

Wolfgang Müller

Stillstand, Klagen und zu viele Fragezeichen

Innsbruck – Nichts Neues vom Investor, beim FC Wacker herrscht vor der „Deadline“ am Montag, 7. Juni, offiziell Stillstand. Die Gehälter sind mittlerweile – nicht vom Investor – überwiesen. Wie es bei den Schwarzgrünen weitergeht, steht noch in den Sternen. Kommen die vertraglich zugesicherten Millionen aus Hamburg, was nicht erwartet wird, tritt der Vorstand wie angekündigt zurück. Fließt kein Geld, dann dürfte der Kontrakt mit Matthias Siems hinfällig sein und das „Kernmitglied“ aus der Hansestadt wäre schon wieder Wacker-Geschichte. Über die Konsequenzen der Trennung werden dann wohl Gerichte entscheiden.

Apropos Gericht – während beim FC Wacker in den letzten Tagen nichts vom Investor, der sich zurzeit zusammen mit Dennis Aogo in Dubai bespricht, zu hören war, flatterten Klagsdrohungen wegen Beleidigung ins Haus. Als Reaktion auf Beiträge im Tivoli12-Forum. Man hat ja sonst keine Probleme ...

Weil der geforderte Bonitätsnachweis des „finanzstarken Partners“ aussteht, wird auch die Bundesliga in der Causa FC Wacker vorstellig werden. Parallel zum leidigen Fiasko laufen schon Gespräche mit eventuellen neuen Partnern. Und dann muss auch noch der von Deutschland aus befohlene Ausrüsterwechsel von Macron zu Nike samt Abschlagszahlung über die Bühne gebracht werden.

Parallel zu diesem Überlebensprogramm soll die sportliche Vorbereitung für die neue Saison über die Bühne gehen. Neuzugänge standen vor der Unterschrift. Sollte auf ein Sparprogramm zurückgeschaltet werden müssen, steht das „Tafelsilber“ zum Verkauf. Was einen Rückschritt in überwunden geglaubte Zeiten bedeuten würde. Heißeste Transferaktie ist Lukas Fridrikas, auch Atsu Zaizen ist nach den Leistungen der letzten Saison ebenso gefragt wie Thomas Kofler und Florian Kopp.