#10264
[quote=wacker 4ever ]
@gdp: Hm, wenn ich Dein letztes Posting so lese, hast Du offenbar die letzten Wochen nicht mitbekommen. Wenn dem so sein sollte - sei froh. Ich kann Dir aber versichern, daß Gerhard in den letzten Tagen sehr viel für unseren Verein herausgeholt hat.[/quote]

natürlich hat stocker in den verhandlungen noch viel rausgeholt. aber es sollte doch auch nachdenklich stimmen, wieso es erst das engagement des landes gebraucht hat, damit bei wacker was weitergeht. welcher andere bundesligaverein wird von der landesregierung unterstützt, um sein budget aufzustellen?
versteht mich nicht falsch: was gerhard stocker geleistet hat, ist enorm viel, allein dass er sein kapital eingesetzt hat, um die lizenz zu sichern, ist bewundernswert. aber wer kann bestreiten, dass wacker in einer sackgasse angelangt ist? und was soll man tun, wenn man in einer sackgasse ist? weitergehen und hoffen, dass es irgendwann besser wird?
#10268
[quote=gdp ]
ich versteh nicht, was da mühsam sein soll. es geht um eine idee, wacker innsbruck als fußballverein. um nichts anderes.
ganz ehrlich: dieses herumreiten auf einem vereinsnamen, auf dressenfarben, auf personen finde ich sektiererisch. ich bin fußballfan seit den frühen 80ern. ich habe wacker unter vielen verschienenen namen, in vielen verschiedenen dressen, mit vielen verschiedenen trainern, mit vielen verschiedenen obmännern/präsidenten, mit vielen verschiedenen spielern gesehen. aber das hat alles nichts daran geändert, dass ich ein wacker-fan war (selbst dann, wenn wacker sich "fc tirol milch" genannt hat). darum geht es: um fußball. um nichts anders.
[/quote]

Danke, lady, für die "Einmischung". Genauso ist es.

@gdp: Uns geht es eben um was anderes. Es sind gewisse Werte, für die ein FC Wacker Innsbruck steht. Das ist hier aber NICHT das Thema. Dazu gibt es genug andere Threads, in denen Du auch die Meinungen nachlesen kannst. Ja, es stimmt, wir sind in einer Sackgasse - sportlich. Sonst definitiv nicht. Wacker lebt immer mehr. Ich denke hier an die Vereinsabende, diese HP, den Wackerladen usw.
#10346
Du hast recht, es gibt genug andere Threads zum Thema Wacker Innsbruck.

Es geht im Fußball nur noch um Geld, Macht und Gier. Wacker versuchte einen gänzlich neuen Weg. Den Weg gemeinsam mit dem Publikum und dem Vorstand diesen Wiedrigkeiten zu trotzen. Dazu sollte die alt eingesessene Marke Wacker Innsbruck verhelfen. Es fehlt aber an allen Ecken und Enden am lieben Geld. Es ist nicht mehr möglich, mit etwa 45 Millionen Schilling einen Profibetrieb aufrecht zu erhalten. (Swarovski Tirol hatte in etwa 33 Millionen).
Jetzt hat es zu Beginn der Saison geheissen, wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, kommen wir durch. Mitlerweile sind es neun!!! Verletzte und wir kommen nicht durch.
Jetzt wird immer dem Weg mit Wacker Innsbruck eine Hauptschuld gegeben. Aber das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun. Auch als Wacker Tirol hätten wir nicht weniger Verletzte.
Die Politik steigt erst jetzt ein, wo es zu spät ist. Aber halt, die Politik hilft mit, potentielle Sponsoren an Land zu ziehen. Um eine schiefe Optik zu vermeiden!!!
Es ist aber nie zu spät, um neu anzufangen. Profifußball im Sportland Tirol muß einfach möglich sein.
Kräfte bündeln und nicht aufgeben!!!.
Aber nicht immer das Eine mit dem Anderen vermischen. Wäre es bis jetzt gut gegangen, ganz Österreich würde über Tirol staunen und neidisch auf uns schauen. So werden wir nur belächelt :P
#10612
Einige von uns hier und auch im Verein müssen dringend erkennen in welcher Lage wir uns befinden.
Wir können jetzt nicht mehr sagen, haben wir etwas gedult, gemeinsam werden wir da auch wieder raus kommen. Wir haben einfach keine Zeit Mehr.

Im Verein gibt es zwar einiges positives, aber sportlich läuft es schon seit 2-3 Jahren fast nur mehr in die falsche richtung, denn ohne GAK und Admira würden wir vielleicht schon die zweite red zac Saison spielen und dass muss endlich einmal allen klar werden. Da gibt es keine Ausreden, das sind Fakten!!
#10640
"...welcher andere bundesligaverein wird von der landesregierung unterstützt, um sein budget aufzustellen?...

ried: stadion wurde an den verein für 1 symbolischen euro verkauft und kann so vom verein selbst verwaltet werden, indirekte hilfe...

lask: 700.000 euro spitzensportförderung


ansonsten haben die versch. vereine z.t. wesentlich niedrigere mi´tkosten für die satdioninfrasturktur zu berappen, wir sind die cashcow der OW (1,3 mio.), deren einzige positiv bilanzierende immobilie das tivoli ist, weshalb wohl...

interessant, dass der hci derzeit zahlungen bezügl. eishallenmiete verweigert, geht im fußball leider nicht, da dies ein verstoß gegen die liga-lizenzierungsbestimmungen wäre...
#10673
Eigentlich habe ich mir vorgenommen, hier nichts mehr zu schreiben. Aber jetzt halte ich es doch nicht mehr aus. Ich muß hier eine Lanze für Gerhard Stocker brechen:
Wie schaut es denn wirklich aus? Stocker wurde 4 Jahre von der Politik mit Versprechungen hingehalten, die niemals eingehalten wurden. Man kann nicht sagen, daß dies Vertrauen aufbauend wirkte. Dann kommt zu einer Zeit, wo die ÖVP im Tief steckt und bald Wahlen sind wieder einmal ein Angebot, das in erster Linie die Handschrift der ÖVP-Hauspostille, der TT, trägt. Unter zahlreichen Bedingungen, denen Stocker ohne Befragung der Mitglieder des Vereines - Statutenänderungen - nicht zustimmen kann, soll er einem fadenscheinigen Vertrag zustimmen. Es gibt keine klaren Zusagen über Geldflüsse bzw. klagsreife Verträge, daß Geld fließen wird, aber den Auftrag, Geld auszugeben - Sportdirektor, neuer Trainer, etc. Das heißt, Stocker sollte ohne fixe Zusage eines Geldes weiter Geld ausgeben und womöglich noch dafür haften. Es soll jetzt keiner sagen, daß ja die Zusagen der Politik da waren. Zusagen waren 4 Jahre lang da und Geld ist keines geflossen. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht ...... Politikern am besten von vorneherein nicht. Ich frage alle Kritiker hier, ob sie an Stelle von Stocker bereit wären, sich auf vage politische Zusagen hin und einem dubiosen medialen Druck der TT, auf den geforderten Deal einzulassen, der unter Umständen den Verein und Stocker in weitere Schulden und Haftungen gestürzt hätte. Das wäre wohl einem Harakiri gleichzusetzen. Ich bitte alle, die nun Stocker für alles verantwortlich machen wollen, die ganze Sache unter obigem Aspekt zu betrachten. Denn so gesehen hat Stocker das einzig Richtige getan: Er hat den verlogenen und nur auf ihren eigenen Vorteil bedachten Politikern die Stirn geboten und sich auch dem noch verlogeneren Druck der TT bzw. MoHO nicht gebeugt.
#10678
[quote=Wackeroldie ]
Eigentlich habe ich mir vorgenommen, hier nichts mehr zu schreiben. Aber jetzt halte ich es doch nicht mehr aus. Ich muß hier eine Lanze für Gerhard Stocker brechen:
Wie schaut es denn wirklich aus? Stocker wurde 4 Jahre von der Politik mit Versprechungen hingehalten, die niemals eingehalten wurden. Man kann nicht sagen, daß dies Vertrauen aufbauend wirkte. Dann kommt zu einer Zeit, wo die ÖVP im Tief steckt und bald Wahlen sind wieder einmal ein Angebot, das in erster Linie die Handschrift der ÖVP-Hauspostille, der TT, trägt. Unter zahlreichen Bedingungen, denen Stocker ohne Befragung der Mitglieder des Vereines - Statutenänderungen - nicht zustimmen kann, soll er einem fadenscheinigen Vertrag zustimmen. Es gibt keine klaren Zusagen über Geldflüsse bzw. klagsreife Verträge, daß Geld fließen wird, aber den Auftrag, Geld auszugeben - Sportdirektor, neuer Trainer, etc. Das heißt, Stocker sollte ohne fixe Zusage eines Geldes weiter Geld ausgeben und womöglich noch dafür haften. Es soll jetzt keiner sagen, daß ja die Zusagen der Politik da waren. Zusagen waren 4 Jahre lang da und Geld ist keines geflossen. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht ...... Politikern am besten von vorneherein nicht. Ich frage alle Kritiker hier, ob sie an Stelle von Stocker bereit wären, sich auf vage politische Zusagen hin und einem dubiosen medialen Druck der TT, auf den geforderten Deal einzulassen, der unter Umständen den Verein und Stocker in weitere Schulden und Haftungen gestürzt hätte. Das wäre wohl einem Harakiri gleichzusetzen. Ich bitte alle, die nun Stocker für alles verantwortlich machen wollen, die ganze Sache unter obigem Aspekt zu betrachten. Denn so gesehen hat Stocker das einzig Richtige getan: Er hat den verlogenen und nur auf ihren eigenen Vorteil bedachten Politikern die Stirn geboten und sich auch dem noch verlogeneren Druck der TT bzw. MoHO nicht gebeugt.


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