Was sonst nirgends hinpasst
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By Curvanord
#190264
Ich habe eine konkrete Frage zur "neuen englischen Mutation": aus Furcht vor dieser Mutation haben wir und andere Länder jetzt die strengen Lockdown Maßnahmen verlängert und verschärft (FFP2 etc). Die im Spätherbst aufgetauchte Befürchtung, dass diese Mutation wesentlich ansteckender ist, wurde ja (glaube ich) mittlerweile bewiesen. Die derzeitige Infektionslage in den allermeisten Bundesländern und die Situaiton in den Spitälern kann ja wohl nicht der Grund für irgendwelche Verlängerungen oder Verschärfungen sein.

Ich finde allerdings keinen Satz darüber, ob dieses mutierte Virus auch zu den selben Folgen führt oder nicht. Das wäre aus meiner Sicht eine zentrale Frage. Denn nur, wenn diese Variante zu mindestens gleich schweren Erkrankungssymptomen führt, halte ich die Maßnahmen für vertretbar.

Warum frage ich? Ich kann mich noch erinnern, als der ORF Wissenschaftsmann Mayr bei Beginn der Pandemie erklärt hat, es könne sein, dass einen Mutation dazu führt, dass das Virus sich besser verbreiten kann, da es sich in den oberen Atemwegen aufhält und dadurch leichter zu neuen Wirtspersonen kommt. Gleichzeitig würde aber die Lunge nicht mehr so extrem angegriffen, also das mutierte Virus würde zu weniger schweren Verläufen führen. Ich habe ja die Hoffnung, dass dies jetzt mit der "englischen Variante" vielleicht so weit ist?! Bitte um Info dazu, falls möglich. Die Engländer sollten ja bereits Daten dazu gesammelt haben.
#190265
Die derzeitige Infektionslage in den allermeisten Bundesländern und die Situaiton in den Spitälern kann ja wohl nicht der Grund für irgendwelche Verlängerungen oder Verschärfungen sein.

Genau das ist der Punkt, mit dem die Politik argumentiert. Nicht nur in Österreich. Ich bin bekanntlich ein Gegner jeglicher Verschwörungstheorien und natürlich muss man das Virus ernst nehmen. Die Regierung sagt aber immer, man muss nach der Faktenlage entscheiden. Diese besagt, dass die Zahlen sehr stabil sind bzw. sogar zurückgehen. Von einer Überlastung, die als allerletzte (!) Maßnahme zu einem Lockdown führen muss laut Gesetz, sind wir sehr weit entfernt. Mir kommt halt vor, die Regierung hört lediglich auf Virologen. Die sehen natürlich nur ihr Gebiet und wollen die Zahlen immer weiter drücken. Soweit so gut. Nur wird halt die wirtschaftliche, gesellschaftliche, psychologische Sicht völlig außer Acht gelassen. Und im Februar wird man uns verkünden, die Zahlen sind immer noch zu hoch und der Lockdown muss weiter verlängert werden. Der von Dir erwähnte ORF-Wissenschaftsmann, der auf mich sehr kompetent wirkt, hat erst kürzlich gesagt, dass die neue Variante zwar ansteckender ist, es aber bisher keine Daten dazu gibt, dass es zu schwereren Verläufen führen würde.
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By Curvanord
#190266
Die derzeitige Infektionslage in den allermeisten Bundesländern und die Situaiton in den Spitälern kann ja wohl nicht der Grund für irgendwelche Verlängerungen oder Verschärfungen sein.
.... Der von Dir erwähnte ORF-Wissenschaftsmann, der auf mich sehr kompetent wirkt, hat erst kürzlich gesagt, dass die neue Variante zwar ansteckender ist, es aber bisher keine Daten dazu gibt, dass es zu schwereren Verläufen führen würde.
Für mich ist das jetzt aber ehrlich die einzige Frage, die gestellt werden muss. Sollte der neue Virus gleich oder noch gefährlicher sein, kann ich Lockdown begründen, ansonsten ist das nicht argumentierbar aus meiner Sicht.
#190268
Ich hab jetzt bekanntlich kein Medizinstudium, sondern lediglich eine einfache Pflegeausbildung. Aber eines lernt man dort schon in den ersten Stunden: Über den menschlichen Körper, die Zellen, wie sie sich gegen "Eindringlinge" schützen usw. Und eben auch, dass Viren ständig mutieren. Manche Mutationen können mehr, manche weniger ansteckend sein. Alles nichts Neues. Ganz sachlich gesagt: Würde man wegen jeder Mutation, die vielleicht - ganz genau weiß man das im Vorhinein natürlich nie - das halbe/ganze Land zusperren bzw. zugesperrt lassen, dann bräuchten wir nie mehr aufsperren. Ist so.
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By Rudl
#190271
Ist ja beim Grippevirus ebenso. Der Impfstoff dagegen muss auch jährlich entwickelt werden.

Jetzt schwirren mehr als Gerüchte herum, dass das Virus nicht von der Fledermaus kommt. Würde mich gar nicht wundern, wenn man weiß, wo der Ursprung ist.

Frechheit dass Bürgermeister und Gemeindebedienstete sich impfen lassen und der Bürgermeister von Feldkirch der impfenden Ärztin öffentlich Lügen unterstellt. Wenn es so ist, MUSS das Konsequenzen haben!
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By lady
#190273
Zum von Dir angesprochenen Thema zum Ursprung des Virus, gab es vor ein paar Tagen einen Artikel in der TT: https://www.tt.com/artikel/30773308/for ... schliessen

Wär schon unfassbar, wenn dem so wäre.

Übrigens, wenn man die Aussagen diverser Politiker so hört, sind die nächsten Öffnungsschritte bzw. der Zeitpunkt mehr als fraglich. Das könnte durchaus noch länger dauern.
Das könnte durchaus sein, denn warum lässt man nicht alle Wissenschafter in China einreisen?

Das wird nicht nicht in Österreich noch länger dauern, sondern in ganz Europa - Merkel sei Dank!
Die Aufregung wegen des Impfens finde ich überzogen - es gibt einen Plan, aber muss man diesen zu 100% einhalten? Denke nicht, Berufsgruppen dazu zu verpflichten, finde ich nicht in Ordnung. Systemrelevanz hin oder her!
#190274
Stimmt, das wurde von irgendwem für Lehrer auch schon gefordert, hab ich mal wo gelesen. Ist natürlich ebenfalls abzulehnen. Spannend wird es ja, wenn neben den Reisen, wo man es ja schon ewig kennt, eine Impfung auch eine Art Pflicht für die Teilnahme am öffentlichen Leben (Veranstaltungen usw.) werden sollte, wie es ja bei den kommenden Tests geplant ist. Da kann man nur hoffen, dass solche Überlegungen, die ja durchaus existieren, Stichwort EU-Impfpass, niemals umgesetzt werden.
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By Rudl
#190275
Die Ärztin welche den Feldkircher Bürgermeister geimpft hat, hat in einem Radiointerview gesagt, es wären sehr wohl noch Leute in der Warteschlange gewesen und bezichtigt so die Ärztin der Lüge. Noch schlimmer in Kärnten, wo Leute gegen eine Spende vorgereiht werden. So der Vorwurf. Auch in Kematen und anderen Orten wurden Politiker und Gemeindeangestellte geimpft. Zumindest die Optik ist scher schief. Auch dass sich die Reichen Länder zu viel Impfstoff sichern und die Ärmeren durch die Finger schauen und mit dem auskommen müssen, was überbleibt. Das könnte sogar zum Bumerang. werden

Grad auf Puls23 eine super Erklärung über den Impfstoff, die Sorgen der Leute und warum, gehört. Die beste Überhaupt. Warum bringt das der ORF nicht zustande? Kontraproduktiv könnte sein, dass Kurz und andere Politiker wegen dem noch nicht genehmigten Impfstoff enormen Druck machen. Das haben aber Virologen davor auch gemacht.

In Norwegen sind 33 Menschen nach einer Impfung gestorben. Die Gesundheitsbehörde dort sagt aber, dass man damit gerechnet hat, dass einige nicht lange Leben werden. Warum impft man Todkranke Menschen :fad: Zur Relation, in Norwegens Altenheime sterben wöchentlich 400 Menschen. Ohne Impfung und ohne Corona!
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