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Ausgabe: 09. April 2021

Gernot Gsellmann

„Feierabend-Elf“ mit Stolz zähmen

> Dornbirn (Tivoli), Horn & Young Violets (beide auswärts) – Wacker Innsbruck sollte in den kommenden acht Tagen neun Punkte holen > Da darf die arge Corona- und Verletztenmisere keine Ausrede sein

Aufatmen kann er, der Daniel Bierofka. Denn mit Lukas Hupfauf und Alexander Joppich kehren immerhin zwei gelernte Defensiv-Kräfte nach abgesessenen Sperren zurück. Trotzdem: Seine Ausfallliste wird nicht kürzer – da sich mit dem Ex-Dornbirner Lukas Fridrikas (Gehirnerschütterung) und Sefik Abali (Sperre) zwei Neue zu den „alten“ Sechs (Wostry, Tekir, Grujcic, Kofler, Gallé, Meusburger) gesellen ...

„Aber wie das die Mannschaft zuletzt gemacht hat, gefällt mir“, ist Wackers Coach stolz auf seine Truppe. Zuletzt taten sich vor allem Clemens Hubmann (20) und Florian Kopp (19) hervor. „Es tut gut, das Vertrauen zu spüren“, ist Hubmann, der in den letzten drei Jahren mehr verletzt war als er spielte, zufrieden.

Was das Mittelfeld-Talent noch mehr wäre, würde heute ein Dreier im Tivoli eingefahren werden. Die Aufgabe wird allerdings schwer genug: Die „Feierabend-Kicker“ aus Dornbirn (nur wenige Profis) fühlen sich in der Fremde pudelwohl, sind hinter Leader Lafnitz die Nummer 2 der Zweiten Liga! „Sehr unangenehm: Körperbetont, machen die Räume eng, spielen schnell in die Tiefe“, weiß Bierofka. Die Konzentration muss jede Sekunde gewahrt sein.

Variationen für „Fredi“

Wer für den treffsichersten Innsbrucker im Frühjahr, „Fredi“ Fridrikas (5), auflaufen wird, lässt der Bayer noch offen. Da er in der Offensive trotz der vielen Ausfälle noch Variationsmöglichkeiten hat. Die wahrscheinlichste: Atsushi Zaizen wird wieder von Beginn an auflaufen. Der, der die Vorarlberger am 26. Oktober in die Niederlage schoss (1:0).