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Ausgabe: 10. April 2021

Wolfgang Müller

Nach Quarantäne im Angriffsmodus

Thomas Kofler und Darijo Grujcic sind nach Corona-Pause zurück.

Innsbruck - Sie zählten zum Stammpersonal des FC Wacker, dann flatterte der positive Test ins Haus - Thomas Kofler und Darijo Grujcic verabschiedeten sich in die zehntägige Quarantäne. Zu einem Zeitpunkt, in dem der FC Wacker Spiele am laufenden Band zu absolvieren und zudem Ausfälle ohne Ende zu beklagen hatte. Fallen die Tests am Sonntag negativ aus, steigen die beiden Verteidiger wieder ins Mannschaftstraining ein und hoffen, dass sie so bald als möglich wieder in der Vierer-Abwehrkette stehen.

"Mich hat es ganz schön erwischt. Fieber und Gelenksschmerzen, das war nicht ohne", so der 22-jährige Kofler, dessen Eltern das Virus aufklaubten. "Jetzt bin ich wieder ohne Symptome, bleibt abzuwarten, wie der Körper auf Belastung reagiert. Ich will aber so schnell wie möglich wieder auf dem Feld stehen", will Wackers Linksverteidiger, der sich in der Quarantäne via TV alle Fußballspiele reinzog, womöglich schon nächste Woche im Aufstiegskampf mitmischen.

Bei seinem Abwehrkollegen lief es ähnlich. "Nach dem positiven Test spürte ich zwei Tage nichts, dann hatte ich keinen Geschmacks- und Geruchssinn mehr sowie einen leichten Schnupfen. Viel mehr war nicht, jetzt hoffe ich, dass die Sache erledigt ist", blickt Grujcic hoffnungsfroh auf den Spielplan der zweiten Liga. "Drei Spiele hab ich schon verpasst, das reicht. Vielleicht geht sich ein Einsatz am Dienstag gegen Horn schon aus", hofft der 21-Jährige auf eine schnelles Comeback.

Einig sind sich die beiden, was die nächsten Wochen bringen sollen - "vor Klagenfurt die zweite Liga abschließen und dann in der Relegation die Aufstiegschance nützen". Oder - im besten Fall - vielleicht doch noch Zweiter werden und direkt in die Bundesliga aufsteigen.