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Ausgabe: 14. April 2021

Tobias Waidhofer

Zwei Siege an nur einem Tag

Am Nachmittag gab es die Lizenz ohne Auflagen, am Abend einen knappen 3:2-Sieg in Horn. Der gestrige Dienstag war ein guter für den FC Wacker Innsbruck.

Horn - Klagenfurt legte mit dem 6:1-Sieg in Amstetten vor, der FC Wacker zog mit einem deutlich mühevolleren 3:2-Erfolg bei Schlusslicht Horn nach. Und das an einem Tag, der schon Stunden zuvor mit der erteilten Bundesliga-Lizenz ein Erfolgserlebnis für die Schwarz-Grünen zu bieten hatte. "Man muss das Spiel zweigeteilt sehen", meinte Trainer Daniel Bierofka. "In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt, in der zweiten Halbzeit haben wir es nicht mehr geschafft, die Bälle vorne zu sichern."

Aber von Anfang an: Nach einer schönen Kombination über Marco Holz, Fabio Viteritti, Ronivaldo und Atsushi Zaizen traf Florian Jamnig nach 18 Minuten zur verdienten Führung. Doch es wäre nicht der FC Wacker, wenn er sich nicht selbst das Leben schwermachen würde: Nach zwei vergebenen Riesen-Chancen durch Zaizen (19.) und Holz (20.) kam, was kommen musste - und es war ausgerechnet der schwarz-grüne Leihspieler Denizcan Cosgun, der das Leder zum 1:1-Ausgleich über die Linie drückte (24.). Doch der Jubel blieb dem Schlusslicht im Hals stecken, weil Ronivaldo eine Viteritti-Ecke nur zwei Minuten später zum 1:2 ins Netz köpfelte (26.).

Doch noch hatte der FC Wacker nicht genug: Nach einem Foul von Yilmaz an Zaizen gabs einen Elfmeter, den Jamnig nach einer halben Stunde zum Doppelpack und der 3:1-Führung nutzen konnte.

Die Waldviertler (diesmal ohne den Tiroler Simon Pirkl) waren dann in der zweiten Halbzeit überlegen, erstmals gefährlich wurde es bei einem Cosgun-Kopfball (66.). Und auch Marco Siverio (71., 73., 75.) ließ drei Top-Chancen liegen. Der FC Wacker übte sich indes im zweiten Durchgang offensiv in nobler Zurückhaltung - und zitterte nach dem späten Anschlusstreffer von Siverio (85.) gehörig. Doch schließlich brachten die Innsbrucker den 3:2-Sieg mit wackeligen Beinen über die Zeit.