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Ausgabe: 14. April 2021

Georg Fraisl

Ohne Zittern mag es Wacker nicht

> Trainer Bierofka hätte sich einmal ein entspanntes Spiel gewünscht, aber auch in Horn musste er im Finish um den 3:2 (3:1)-Erfolg bangen > Doppelpack von Florian Jamnig und ein Kopfball-Tor von Ronivaldo

Ohne Zittern geht’s bei den Schwarzgrünen nicht. Von wegen: Früher den Deckel auf die Parte ... Auch in Horn bibberten die Tiroler dem Dreier entgegen.

Dabei hatte es zur Pause noch sehr souverän ausgesehen. Ganz abgeklärt lag Wacker 3:1 in Front, durch einen Doppelpack des „falschen Verteidigers“ Flo Jamnig (18. und 32. per Elfer) sowie ein tolles Kopftor von Ronivaldo (26.). Und hätte – eh scho wissen – noch weitaus klarer führen können. Nur einmal war der coole Auftritt in Halbzeit eins ins Wackeln geraten: Nach einem Jamnig-Patzer hatte Cosgun zwischenzeitlich auf 1:1 gestellt (25.).

Tja, und dann? Gaben die Tiroler nach Seitenwechsel das Heft einfach ab, ließen die Waldviertler plötzlich schalten und walten. Und Marco Siverio, der Horn-Spanier, der sich „Toro“ nennt, hätte die Tiroler beinahe auf die Hörner genommen. Marco Knaller verhinderte, dass den Waldviertlern früher der Anschlusstreffer gelang. Als er dann fiel, blieben den Hausherren nur noch zehn Minuten inklusive Nachspielzeit – da schwitzte sich Wacker über die Ziellinie. Gut so, denn Rivale Klagenfurt feierte in Amstetten einen glatten 6:1-Erfolg.