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Ausgabe: 17. April 2021

Gernot Gsellmann

Kampf der Passivität

> Wacker Innsbruck muss heute beim Corona-gebeutelten Team der Young Violets siegen > Dabei soll auch Lukas Fridrikas wieder helfen

Sitzen ist in diesen schwarz-grünen Tagen eine große Notwendigkeit. Am Dienstag Horn und retour (ca. 980 Kilometer), nun Wien-Favoriten und retour (1000km). „Zwei Auswärtsfahrten in fünf Tagen sind schon ungewöhnlich“, stellt Daniel Bierofka klar, „so weite noch mehr.“

Doch im heutigen Duell mit den Young Violets sollten die Reisestrapazen keine negative Rolle spielen. Alleine schon aus zwei Gründen:
Wacker Innsbruck war in den vergangenen zwei Partien zwar nicht überzeugend, holte aber sechs Punkte.

Die Youngsters von Austria Wien werden heute nach dem Covid19-Test aufgestellt – zwölf Spieler waren bis gestern positiv.

Angst, dass sich das Virus auf der Rückfahrt im Wacker-Bus einnistet? „Es wird genug getestet“, bleibt Okan Aydin entspannt. Eher beschäftigte er sich mit dem dichten Programm: „Wir haben aber gut regeneriert.“

Während die Tiroler Corona-„geschädigten“ Grujcic und Kofler zuhause blieben, stieg Goalgetter Fridrikas nach seiner Gehirnerschütterung in den Mannschaftsbus. Bierofka möchte trotz der zwei Siege ein anderes Gesicht seiner Elf sehen: „Wir dürfen uns die Passivität nicht leisten. Sind wir aktiv, hat es jeder Gegner schwer.“