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Ausgabe: 20. April 2021

Georg Fraisl

Die Chinesen müssen für Aydin zahlen

Austria Klagenfurt darf vor dem Schlagerspiel am Freitag im Innsbrucker Tivolistadion jubeln. Der internationale Sportgerichtshof CAS hat den Kärntnern im Transferfall Okan Aydin Recht gegeben, der China-Klub Liansheng muss Klagenfurt 280.000 Euro Ablöse zahlen – obwohl der Offensivspieler bei den Chinesen nie (!) offiziell registriert worden war. Aydin hat ja im Winter einen Vertrag bis Sommer 2022 (plus Option) für Wacker Innsbruck unterschrieben. Das CAS-Urteil habe, so versicherte Wacker-Manager Ali Hörtnagl , keinerlei Auswirkungen auf Okans Engagement bei den Innsbruckern.

Den noch bis Sommer laufenden Leihvertrag von Karim Conte hat der Tiroler Zweitligist nun aufgelöst. Der 21-jährige Mittelfeldspieler aus Guinea, der für Wacker 60 Spiele bestritten hat, war Anfang Jänner suspendiert worden, weil er angeblich zum wiederholten Male unentschuldigt zu spät gekommen sei. Seither musste Conte mit einem „personal Coach“ bei den Amateuren trainieren. Die Transferrechte für ihn liegen nach wie vor bei einer Fußball-Akademie in Senegal.

Wacker zittert vor dem Klagenfurt-Spiel um Torhüter Marco Knaller , dessen Rücken nach wie vor Probleme macht.