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Ausgabe: 21. April 2021

dom, floh

Standortfrage und einige Luxusprobleme

Innsbruck – Die Diskussion über den möglichen Standort des neuen Trainingszentrums für den FC Wacker Innsbruck nahm zuletzt Fahrt auf, Investor Matthias Siems sprach im TT-Interview zuletzt von „vier Wochen“, in denen die Standortfrage beantwortet sein sollte. Auch Kematen und Rum wurden in diesem Zusammenhang genannt. In beiden Gemeinden stellt man aber klar, dass dies kein Thema sei. Es habe weder Gespräche noch eine Kontaktaufnahme durch die Wacker-Führung gegeben, betonte etwa Kematens Bürgermeister Rudolf Häusler.

Auch der neue Rumer Bürgermeister Josef Karbon bezeichnet die Gerüchte, die er selbst „mit Verwunderung zur Kenntnis genommen“ habe, als „Luftballon“. Es gebe eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Innsbruck über die Nutzung des alten Rumer Sportplatzes an der Siemensstraße durch Innsbrucker Vereine (die im November 2022 ausläuft), zudem werde die Damen-Mannschaft des FC Wacker heuer ihre Bundesliga-Spiele im Rumer Sport- und Bewegungszentrum (SBZ) austragen. Alles andere – etwa ein neues Trainingszentrum in Rum oder eine Übernahme des SBZ – sei kein Thema. Auch der FC Wacker selbst habe ihm versichert, „kein Interesse daran zu haben, da etwas zu machen“.

Der Fokus richtet sich augenblicklich vor allem auf sportliche Belange. Mit 15. April wurden Optionen bei Spielern wie Clemens Hubmann, Thomas Kofler und Tormann Lukas Wedl gezogen. Und der anstehende Schlager daheim gegen Austria Klagenfurt (Freitag, 20.30 Uhr, live ORF Sport +) stellt zudem die Weichen in der Aufstiegsfrage. Sollten die Tiroler das Spiel verlieren, läge man fünf Runden vor Schluss fünf Punkte zurück.

Trainer Daniel Bierofka kann sich glücklich schätzen, mit Luxusproblemen im Kader konfrontiert zu sein. Beispiel: Darijo Grujcic und Thomas Kofler kehren zurück, das führt defensiv zu einem Überangebot ...