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Ausgabe: 28. Januar 2022

F. Madl / W. Müller

Oenning Favorit, auch Zinnbauer Wacker-Option

Innsbruck – Aus dem heute geplanten Testspiel beim deutschen Zweitligisten FC Nürnberg wurde nichts, weil man beim FC Wacker wegen einiger Corona-Fälle kein Risiko eingehen wollte und vorzeitig absagte. Nachdem beim Trainingsstart sechs Profis mit positiven Tests in die Isolation mussten, erwischte es jetzt die Kaderspieler Florian Kopp und Robert Martic und auch einige Betreuer sowie ein Vorstandsmitglied. Das nächste Vorbereitungsspiel der Schwarzgrünen findet somit am kommenden Dienstag um 18 Uhr in Schwaz beim dortigen Regionalligisten statt.

Dann sollte nicht mehr Interimscoach Masaki Morass, sondern schon der neue FCW-Cheftrainer beim Tiroler Zweitligisten auf der Bank sitzen. Stefan Reisinger ist es nicht, den wollte noch Investor Michail Ponomarew trotz fehlender Lizenz durchdrücken. Nach der Übernahme des neuen Vorstandsteams unter Kevin Radi stand zunächst der Deutsche Ernst Middendorp auf der Wacker-Liste ganz oben. Doch das Engagement des 63-Jährigen kam dann doch nicht zustande.

Der „Neue“ soll ein Deutscher mit Bundesliga-Erfahrung sein, heute in Innsbruck landen und dann gleich seiner neuen Mannschaft vorgestellt werden. Sein Name dem Vernehmen nach: Michael Oenning, 56-jähriger Wandervogel mit Vergangenheit in Wolfsburg, Gladbach (jeweils Co), Nürnberg, HSV, Saloniki und bis zum Jahreswechsel bei Ujpest Budapest. Dort feierte Oenning sogar den Cup-Sieg.

Dem Vernehmen nach gilt auch der Deutsche Josef Zinnbauer (51), zuletzt in Südafrika bei den Orlando Pirates engagiert, als mögliche Option.