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Ausgabe: 03. Februar 2022

TT

Wacker mit dem Rücken zur Wand

Intransparentes Finanzgebaren, drückende Altlasten, politischer Förderstopp und beurlaubte Spieler: Bei Schwarz-Grün geht es rund.

Innsbruck –Die Frühjahrssaison hat noch nicht einmal begonnen – da geht es beim Innsbrucker Zweitliga-Fußballclub Wacker Innsbruck wieder einmal rund. Und das nicht einmal zwei Wochen nach der Übernahme des Vereins durch eine Gruppe um den ehemaligen Fußballer Kevin Radi, nachdem der alte Investor Michail Ponomarev verabschiedet worden war.

In den vergangenen Tagen begann der Neuanfang zu holpern: Wieder einmal geht es ums Geld, obwohl Radi angekündigt hatte, dass ein Investor gefunden sei und damit die Finanzen für die kommenden Jahre gesichert seien. Gegenüber dem Land machte der Innsbrucker dazu – trotz Versprechen – noch keine Angaben. Solange nicht alles auf dem Tisch liege, veranlasste das Land deshalb einen vorläufigen Förderstopp. Auch was die Vereinbarung über 320.000 Euro für die kommende Saison betrifft. Die Altlasten sind ebenfalls ein Thema, offenbar werden laut TT-Informationen seit Herbst auch diverse finanzielle Vorgänge beim Verein durchleuchtet.

Dem nicht genug, sieht man sich auch auf sportlicher Ebene mit Baustellen konfrontiert. Kurzerhand waren am Dienstag drei Routiniers beurlaubt worden, die dem Verein nach einigen Abgängen Stabilität hätten verleihen können. Nun schaltet sich bezüglich Kapitän Lukas Hupfauf (25), Stefan Hager (27) und Stefan Meusburger (28) auch noch die Gewerkschaft ein. Das Trio muss weiter im Trainingsbetrieb der Profis bleiben.