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Ausgabe: 09. Februar 2022

Tobias Waidhofer

Die intensive Suche nach einer Lösung

Wie geht es ab der Saison 2023/24 in der Regionalliga weiter? Bis Ende Juni braucht es eine Antwort.

Innsbruck – Wie geht es weiter mit der Regionalliga? Es ist eine Frage, die nicht nur die Tiroler Amateur-Clubs von Imst bis Kufstein bewegt. Gestern traf sich die Liga-Kommission in Innsbruck. Ein Ergebnis brachte die Sitzung noch nicht. Anfang nächster Woche soll man mehr wissen ...

Ein bisschen Zeit bleibt ja noch, aber bis 30. Juni 2022 muss eine Lösung her, ansonsten wird die Liga ab der Saison 2023/24 wieder im alten Format (16er Liga mit Teams aus allen drei Bundesländern) ausgetragen. Kommende Saison (2022/23) wird die Liga – wie bei der ÖFB-Präsidiumssitzung am 6. Juni 2021 beschlossen – definitiv mit dem aktuellen Modus gespielt. Dem Vernehmen nach gibt es nun drei mögliche Varianten, die ab der Spielzeit 2023/24 schlagend werden können:

1.) Die Vereine sprechen sich dafür aus, das bisherige Format (Grunddurchgang im eigenen Land; danach ein Play-off mit den Teams aus Salzburg und Vorarlberg) beizubehalten. Das soll auch beim Gros der Tiroler Vereinen die bevorzugte Variante sein. Heuer könnte übrigens das Play-off erstmals stattfinden. Das war ja auch aufgrund des Coronavirus bislang nicht möglich.

2.) Es entsteht ein komplett neues Format. Dafür müsste allerdings Einvernehmlichkeit vorherrschen. Bei der jüngsten Reform hatten die Vorarlberger und die Tiroler Salzburg ja schlichtweg überstimmt, das ist künftig nicht mehr möglich.

3.) Man geht in das ursprüngliche Regionalliga-West-Format zurück, das heißt eine Meisterschaft mit 16 Teams mit Hin- und Rückrunde, wobei in der ersten Saison wohl eher mit 15 Teams (fünf aus jedem Landesverband) gespielt werden würde.

Nichts ist fix, aber vieles scheint möglich in der Regionalliga ...