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Ausgabe: 11. Februar 2022

Wolfgang Müller

Mit jedem Tag wächst die Skepsis

Innsbruck – Kommt Zeit, kommt vielleicht auch ein Name: Wer beim FC Wacker im Hintergrund in den kommenden Jahren die finanziellen Fäden zieht, bleibt noch – warum auch immer – unter Verschluss. Die neue Vorstandsriege unter Kevin Radi arbeitet noch intensiv an einem Paket, das dann vollendet und ohne Fragezeichen „endgültig spätestens“ nächste Woche präsentiert werden soll. Das hieß es auch schon letzte Woche ...

Bis zur endgültigen Offenlegung hat sich die neue Führungsgarde einen Maulkorb auferlegt. Wohlwissend, dass mit jedem Tag „Verspätung“ die Skepsis von Sponsoren und Fans am neuen FCW-Projekt steigt.

Auch der neue Trainer soll bzw. darf sich offiziell noch nicht äußern, bevor die offizielle Präsentation erfolgt ist. Warum Michael Oenning noch kein Statement zur Vorbereitung abgeben soll, versteht auch kein Mensch. Zumal der Frühjahrsstart bereits in acht Tagen mit dem Auswärtsspiel in Kapfenberg über die Bühne geht.

Zumindest das hektische Finale der Transferzeit mit den „Freistellungen“ (Lukas Hupfauf), Vertragsauflösungen (Stefan Meusburger und Stefan Hager) und Neuzugängen kann der FC Wacker abhaken. Beim 4:0 im Test gegen die Reichenau konnte Oenning den zahlreichen Neuerwerbungen auf die Beine schauen.

Abseits der sportlichen müssen die grundlegenden Themen abgearbeitet werden. Zuerst die Präsentation des Investors, dann die ordnungsgemäße Abwicklung der Generalversammlung, in der zwei Geschäftsjahre abgesegnet, der alte Vorstand entlastet, der neue gewählt werden muss. Angesetzt ist die Jahreshauptversammlung auf den 1. März ab 19 Uhr. Abgewickelt wird alles „online“ über Teams-Live-Event. Ein Online-Voting-System wird bei den Wahlen zum Einsatz kommen.