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Ausgabe: 19. Februar 2022

Wolfgang Müller

Thomas Kienle Wacker-Partner

Die Katze ist endlich aus dem Sack – der deutsche Unternehmer Thomas Kienle will dem FC Wacker langfristig finanzielle Stabilität gewährleisten.

Innsbruck – Bis gestern war der neue „Partner“ nur ein Phantom, das die Gerüchteküche ordentlich befeuerte. Zum Frühjahrsstart der zweiten Liga wurde das Geheimnis endlich gelüftet – Thomas Kienle heißt der Mann, der dem Tiroler Traditionsclub unter die Arme greift.

„Aufgrund meiner Nähe und Verbundenheit zu Tirol ist dieses Investment beim FC Wacker Innsbruck eine Herzensangelegenheit für mich. Mir ist sehr wichtig, dass die Verantwortlichen aus Tirol kommen und den Verein sehr gut kennen. Ich bin mir sicher, dass wir zusammen eine Erfolgsstory schreiben können“, ließ der aus Deutschland stammende Unternehmer aus dem Medizinsektor per Clubaussendung ausrichten. Der Vertrag zum Kernmitglied des FC Wacker Innsbruck besagt eine erste Investitionssumme für die laufende Spielzeit 21/22 sowie weitere Zahlungen für die kommenden Saisonen, die finanzielle Sicherheit gewährleisten. Wie läuft die langfristige Partnerschaft ab? Kienle überweist die jährlichen Tranchen im mittleren einstelligen Millionenbereich an das „Kernmitglied“ BlockRock GmbH und damit in weiterer Folge an den FC Wacker. Die ersten Millionen für das laufende Spieljahr sollen schon eingetroffen sein.

„Die Partnerschaft ist langfristig ausgerichtet und soll den Verein so auf eine stabile finanzielle Basis stellen. Mit der Bekanntgabe des Partners hoffen wir, dass wir das Vertrauen von vielen Mitgliedern und Fans stärken können“, wurde der designierte Wacker-Präsident Kevin Radi zitiert. Der 33-Jährige pflegt mit Kienle seit Jahren eine Geschäftsbeziehung, so kam der Kontakt zustande.

Hauptsächlich ist Kienle im Bereich „Medical Research“ tätig. Seit den Kindheitstagen herrscht eine starke Verbundenheit zu Tirol. Der entscheidende Kontakt zwischen Verein und dem neuen Partner kam schließlich über Radi zustande. Seit insgesamt sechs Monaten steht man inzwischen im intensiven Austausch mit dem Ergebnis eines vor einigen Wochen abgeschlossenen Vertrages zwischen der BlockRock GmbH und Thomas Kienle.