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Ausgabe: 21. Februar 2022

J. Mülleder

Wacker muss sich noch mehr finden

> Die umgebaute Innsbrucker Abwehr kassierte in Kapfenberg gleich drei Tore > Trainer Michael Oenning wird diese Woche an der Verteidigung arbeiten

"Bis auf den Aufstieg habe ich bei diesem Verein schon alles erlebt. Mich kann nichts mehr erschüttern“, sagte Wackers Offensiv-Urgestein Alexander Gründler nach dem 2:3-Fehlstart in Kapfenberg. Der 28-Jährige ist mit einem Jahr Pause seit 2013 bei den Schwarz-Grünen. „Wir haben viele neue Spieler kurz vor Transferschluss bekommen. Da müssen wir uns noch besser kennenlernen. Aber das dauert noch ein bisschen, bis das greift“, sagte Gründler.
In der Offensive gab es mit dem Italo-Belgier Paolino Bertaccini (24) und dem 18-jährigen japanischen Regionalliga-Goalgetter Rio Nitta zwei Startelf-Debütanten.

Aber vor allem in der Abwehr ging viel Routine verloren. Hupfauf, Meusburger und Hager sind weg, Grujcic verletzt. Da musste der gelernte Mittelfeldspieler Clemens Hubmann in der Innenverteidigung aushelfen, Youngster Renato Babic (19) spielte von Beginn an Rechtsverteidiger, wurde aber zur Pause ausgewechselt. „Wir müssen versuchen, dass wir im defensiven Zentrum eine klarere Zuordnung haben“, erklärte Neo-Trainer Michael Oenning: „Wir haben da Ansatzpunkte für die Zukunft. Wir haben noch etwas zu tun und daran werden wir in dieser Woche arbeiten.“