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Ausgabe: 26. Februar 2022

Gernot Gsellmann

Gefragt: Schnelles Lernen für eine Trendwende

> Lafnitz gibt Mut, die vergangenen vier sieglosen Runden aber nicht > Wacker-Coach Oenning kann auf Tekir zurückgreifen, Seo ist fraglich

Kapfenberg aus dem Kopf, Lafnitz tief hinein. Aber Steiermark ist nicht gleich Steiermark.
Zumal die Schwarz-Grünen an Zweitere wesentlich bessere Erinnerungen haben – in deren Stadion: Wacker entführte letzte Saison (21. Mai 2021) alle drei Punkte aus dem 1400-Seelen-Dorf Lafnitz, bremste ein Spieljahr zuvor (27. Juni 2020) das Zweitliga-Spitzenteam mit einem 1:1 aus.

Und heuer?
Stehen die Vorzeichen alles andere als optimal.
Denn die Innsbrucker müssen die sportlichen und organisatorischen Turbulenzen abschütteln. „Was um den Verein herum passiert, glaub ich, belastet die Truppe nicht“, ist sich Michael Oenning sicher, „die will Fußball spielen, jeden Tag lernen.“

Lernstoff gibt es genügend – vor allem defensiven: Wie Kapfenberg zuletzt die drei Treffer für die drei Punkte machen durfte, war viel zu leicht. Wie überhaupt in den letzten vier Runden (null Punkte, 4:10). Personell jedoch bleiben dem Wacker-Coach die Hände gebunden, Abwehr-Boss Darijo Grujic fällt nach wie vor aus.

Dafür aber wird der Deutsche offensiv neue Optionen bekommen: Rami Tekir, der in der Vorbereitung überzeugte, saß seine Sperre ab; der 19-jährige Südkoreaner Seo gestern zumindest im Bus – es fehlt jedoch noch seine Spielregistrierung ...